Renault - Formel 1-Test - Barcelona - 20. Februar 2015 xpb
Renault RS16 - Formel 1 - 2016
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1977 Renault Turbo V6
Renault Turbomotor 1977 58 Bilder

Neues Angebot für Renault

Chancen für Renault-Verbleib steigen

Bernie Ecclestone hat Renault ein neues Angebot gemacht. Die vereinbarte Sonderzahlung soll Konzernchef Carlos Ghosn besänftigen. Renault will spätestens Mitte der Woche eine Entscheidung treffen. Die Chancen stehen gut, dass die Franzosen Lotus übernehmen und bis 2025 bleiben.

Es waren 4 zähe Verhandlungsrunden zwischen Bernie Ecclestone und Renault-Marketing-Vorstand Jérôme Stoll. Am Ende kam ein Kompromiss heraus, mit dem Renault zufrieden sein kann. Es gibt Sonderzahlungen an den Turbo-Pionier der Formel 1, jedoch nicht ganz in der Höhe, die von Renault gefordert wurden. Aus Renault-Kreisen hört man jedoch, dass man mit dem letzten Angebot leben kann.

Jetzt muss nur noch Konzernchef Carlos Ghosn überzeugt werden. Die Chancen sollen gut stehen, dass er spätestens Mitte der kommenden Woche sein Ja-Wort gibt. Das würde zur Übernahme des Lotus-Rennstalls und zur Rückkehr eines Renault-Werksteams führen. Mit der vereinbarten Summe kann Renault den Kaufpreis bestreiten und seinen Anteil am Jahresbudget so niedrig wie möglich schrauben.

Motorenabteilung wird ausgebaut

Wenn Paris grünes Licht gibt, können Sportdirektor Cyril Abiteboul und Markenbotschafter Alain Prost mit dem Umbau der Motorenabteilung in Viry-Chatillon beginnen. Die Leitung soll auf mehrere Schultern aufgeteilt werden. Den früheren Renault-Teamchef Bob Bell, Einsatzleiter Remi Taffin und den ehemaligen Mercedes-Motorenchef Axel Wendorff. Die Motorenzelle soll ausgebaut und zum Teil auch in der Lotus-Fabrik in Enstone installiert werden.

Renault will über den Winter seine Antriebseinheit komplett renovieren, auch mit Hilfe von Ilmor, die bereits im Sommer eine Studie für einen neuen Zylinderkopf entwickelt hatten. Mercedes hatte eine Kooperation bei Hybridbausteinen avisiert. Ob Ilmor mittelfristig bei Renault mitarbeitet, soll noch entschieden werden. Der Renault V6-Turbo geht 2016 an das Werksteam und an Red Bull, die für die Verlängerung der Ehe 30 Millionen Euro hinblättern müssen.

Renault nimmt auch an der Gestaltung des 2018er Motors aktiv teil. Bis 15. Januar soll ein Konzept dafür entstehen. Einen Fehler will Renault nicht mehr machen. Sobald die Eckdaten für den Motor stehen, will Renault mit der Entwicklung beginnen. Mercedes hat es beim Hybridantrieb vorgemacht.

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