Nick Heidfeld

Ein Gegner weniger

Foto: BAR

Der Engländer Anthony Davidson erhält für einen Williams-Test in der kommenden Woche in Jerez keine Freigabe. Davidson ist neben Antonio Pizzonia und Nick Heidfeld der dritte Kandidat für ein Williams-Cockpit.

BAR-Tester Anthony Davidson ist zur Zeit einer der unglücklichsten Männer Englands. Vor Monaten verprach BAR-Teamchef David Richards, man werde Davidson keinen Stein in den Weg legen, wenn er ein Angebot für eine Formel 1-Saison bekäme. Nun ist Richards entlassen, und der Wind hat sich gedreht.

"Wir haben einen langfristigen Vertrag mit Anthony. Natürlich würden wir ihm eine Formel 1-Karriere wünschen, aber die Zukunft von BAR hat Vorrang", sagt Technik-Chef Geoff Willis. Die Absprache mit dem Williams-Team, Davidson aus seinen BAR-Verpflichtungen zu entlassen, bezeichnete Willis als "unhaltbar".

Zweite Schlappe für Williams

Mit der Absage muss Williams nach dem Fall Button nun schon die zweite Schlappe gegen BAR einstecken. Damit nicht genug: Das Interimsauto laborierte in Barcelona an größeren Getriebe-Problemen, die sich frühestens in einer Woche beheben lassen. Dann sollte eigentlich Antonio Pizzonia und Anthony Davidson in Jerez fahren.

Nick Heidfeld, der am 8. und 9. Dezember ebenfalls in Jerez fahren soll, kann nach dem Ausfall von Davidson nicht wirklich aufatmen: Favorit für den Williams neben Mark Webber ist nach wie vor Pizzonia.

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