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Nick Heidfeld
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Schon wieder versagt KERS seinen Dienst

Nick Heidfeld findet einfach keinen Rhythmus. Im zweiten Training zum GP Türkei am Freitag streikte einmal mehr das KERS. Generell hatte der Deutsche am Vormittag mehr Spaß. Er fühlte sich im Regen wohler als auf trockener Piste.

Wenn es nach Nick Heidfeld geht, darf es am Sonntag gerne aus allen Kübeln schütten. Der Renault-Pilot schaffte es im ersten Training auf nasser Strecke auf den vierten Platz. Wieder mal ein Lichtblick. "Ich war vom Grip der Regenreifen positiv überrascht", sagt Heidfeld. "Ich habe mich im Regen wohler im Auto gefühlt. Aber morgen und am Sonntag soll es eher trocken werden, deshalb werde ich das Auto so ändern müssen, das es passt."

Technik streikt wieder

Denn heute hat noch nicht viel gepasst. Weder die Rundenzeiten noch die Technik. Der 33-Jährige, der am 10. Mai Geburtstag feiert, musste sich im zweiten Training mit 2,019 Sekunden Rückstand zufrieden geben. Er kämpfte allerdings mit stumpfen Waffen.

"Das KERS ist komplett ausgefallen", erklärt er den 13. Platz. In China fiel das Energierückgewinnungs-System zuletzt schon einmal aus. Allerdings nicht vollständig, sondern nur teilweise. "Ich glaube nicht, dass es das gleiche Problem ist", meint Heidfeld. "Wir wissen es noch nicht genau. Beim Testen hat das System noch problemlos funktioniert, nun haben wir dauernd Ärger damit."

Neuerungen schwer zu beurteilen

Wo Renault in der Hackordnung steht, wenn alles rund läuft, zeigte Vitaly Petrov mit Rang sieben und 1,061 Rückstand auf die Spitze. Vor ihm waren Mercedes, McLaren, ein Red Bull und ein Ferrari. Im Kampf um die Position als dritte Kraft hinter McLaren und Red Bull spielen vor allem auch die technischen Neuerungen eine Rolle.

Ob die neuen Teile etwas gebracht haben, vermag Heidfeld momentan aber nicht genau zu beurteilen. Er vermutet lediglich eine Verbesserung. "Wir haben viele kleine Änderungen. Da ist es schwierig, alles einzeln zu beurteilen. Aber positiv ist, dass sich nichts komplett falsch angefühlt hat."

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