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Nick Heidfeld in der Feuerhölle

"Ich hatte richtig Angst und wollte raus"

Formula One Grand Prix of Hungary Foto: Tamas Kovacs 35 Bilder

Nick Heidfelds Renault ging zum zweiten Mal in Flammen auf. Im Interview mit auto-motor-und-sport.de spricht er über die brenzlige Situation.

31.07.2011 Bianca Leppert
Ihr Auto hat im Rennen wie bereits in Barcelona gebrannt. Wie haben Sie es bemerkt?

Heidfeld: Ich habe schon beim Boxenstopp den Rauch bemerkt. Dachte dann aber, dass es vielleicht wieder ausgeht. Das hatten wir schon öfter, dass es ein bisschen Rauch oder ein kleines Feuer gab und es dann beim Fahrtwind ausgeht. Dann habe ich aber an der Boxenausfahrt gesehen, dass es nur noch schlimmer wurde und habe angehalten. Dann war das Feuer ziemlich groß. Es war deutlich schlimmer als in Barcelona. Da hatte ich gar keine Sorge. Jetzt war es ein bisschen beängstigend, denn die Flammen kamen ziemlich nah.

Hatten Sie richtig Angst in diesem Moment?

Heidfeld: Ja. In Barcelona gar nicht, aber hier habe ich auch wirklich die Temperatur gespürt und die Flammen neben mir gesehen. Dann will man natürlich schnell raus.

Haben Sie sich verletzt?

Heidfeld: Nein, mir ist nichts passiert.

Wieso ist das Feuer ausgebrochen?

Heidfeld: Wir wissen es noch nicht genau. Der Boxenstopp hat etwas länger gedauert als geplant. Da ist wahrscheinlich etwas heißer geworden. Wir sind gerade dabei das zu analysieren.

Was ging Ihnen im ersten Moment durch den Kopf?

Heidfeld: Ich war nur froh, dass ich raus war. Aber das kann passieren.

Sie hatten an diesem Wochenende allgemein nicht so viel Glück.

Heidfeld: Nein, das war kein schönes Wochenende, um in die Sommerpause zu gehen.

Hätten Sie im Rennen denn noch etwas erreichen können?

Heidfeld: Am Anfang ist es nicht gut gelaufen. Aber wenn man schaut, was danach noch alles passiert ist. Wenn man da die richtige Strategie trifft, kann man noch in die Punkte fahren. Aber zu dem Zeitpunkt sah es nicht so aus. Aber wie gesagt, das Rennen war noch lang.

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