Pirelli-Ausstieg aus der Rallye-WM

Volle Konzentration auf die Formel 1

Pirelli-Reifen Foto: xpb 17 Bilder

Nick Heidfeld hat diese Woche seinen zweiten Einsatz für den neuen Formel 1-Reifenlieferanten Pirelli absolviert. Parallel bestätigten die Italiener den Ausstieg aus der Rallye-WM, um sich voll und ganz auf das Formel 1-Projekt zu konzentrieren.

Nick Heidfeld und Pirelli machen weiter Fortschritte bei der Erprobung des neuen Formel 1-Einheitsreifens. Nachdem der deutsche Testpilot schon Mitte August in Mugello die ersten Runden für den neuen Gummilieferanten drehte, ging das Erprobungsprogramm diese Woche auf dem Kurs Paul Ricard in Le Castellet weiter.

Bei warmen Temperaturen fand Heidfeld perfekte Bedingungen auf der Strecke in Südfrankreich vor. Das Testteam nutzte an den zwei Erprobungstagen verschiedene Kursvarianten in Le Castellet. Um eine hohe Belastung für den Reifen zu simulieren, fuhr Heidfeld auch eine Highspeed-Streckenkonfiguration. Der Grip in langsamen Sektoren wurde ebenfalls genauer analysiert, teilte der Hersteller mit.

Pirelli-Reifen besser als erwartet

Anschließend zog Pirelli ein positives Fazit. An beiden Tagen hätten Reifen und Auto eine perfekte Leistung abgeliefert. "Wir sind sehr zufrieden mit den Fortschritten, und befinden uns dadurch sogar leicht vor dem Zeitplan", erklärte Pirelli-Motorsportdirektor Paul Hemberey. "Was wir gesehen haben, hat uns sehr ermutigt. Dabei hat uns sowohl das klare und präzise Feedback von Nick als auch die Möglichkeiten der Strecke von Paul Ricard geholfen."

Von Heidfeld selbst war zu der Erprobung der Reifenprototypen erneut kein Wort zu hören. Mit dem ehemaligen Mercedes-Piloten wurde ein Stillschweigeabkommen vereinbart. Der nächste Einsatz des Deutschen ist in zwei Wochen (11./12. September) in Spanien geplant. Die Teams bekommen die neuen Pirelli-Gummis das erste Mal in Abu Dhabi nach dem Saisonfinale zur Verfügung.

Pirelli verzichtet 2011 auf Rallye-WM

Parallel zur Erprobung des neuen Formel 1-Gummis verkündeten Pirelli seinen Ausstieg aus der Rallye-WM. Wie das englische Magazin "autosport" schreibt, sollen die Italiener bei der FIA kein Angebot für einen neuen WRC-Reifenvertrag für die Saison 2011 abgegeben haben. Noch vor der Saison hatte der Reifenhersteller ein Angebot über drei Jahre vorgelegt, was vom Weltverband jedoch abgelehnt wurde. Jetzt zieht Pirelli einen Schlussstrich, um sich komplett auf das Formel 1-Projekt zu konzentrieren.

"Es fühlt sich einfach so an, als wären wir nicht erwünscht in diesem Sport", bedauerte Hembery gegenüber autosport. Ein Ersatz für Pirelli steht allerdings schon in den Startlöchern. Der französische Hersteller Michelin will unter eigenem Namen in die WRC einsteigen. Ganz will Pirelli die Rallye-Bühne aber nicht verlassen: "Wir waren immer in diesem Sport dabei und das wird auch so bleiben. Wir werden uns in nationalen Serien engagieren und wir schauen und die IRC an."

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