Nick Heidfeld testet Renault

Nick Heidfeld darf Renault testen

Nick Heidfeld Foto: Renault 14 Bilder

Nick Heidfeld feiert ein Comeback. Renault hat den 33-jährigen Deutschen neben Vitaly Petrov und Bruno Senna für die Testfahrten in Jerez nominiert. Wann Heidfeld fahren wird, ist noch nicht entschieden. Der Testeinsatz ist ein großer Schritt Richtung Festanstellung.

Nick Heidfeld ist es bereits gewohnt, aufs Abstellgleis geschoben zu werden und dann aus der Versenkung wieder aufzutauchen. Der Sitz bei Renault hat jetzt für Heidfeld Priorität. Auch wenn ihm Mercedes wieder den Posten des Reservepiloten in Aussicht gestellt hat.

Mercedes muss sich neuen Testfahrer suchen

"Wenn Nick die Möglichkeit hat, irgendwo fest zu fahren, sind wir die Letzten, die ihm Steine in den Weg legen", erklärte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Auch wenn er sich jetzt einen neuen dritten Mann suchen muss. Einer wie Heidfeld will fahren. Und eine Gelegenheit wie der Aushilfsjob bei Renault kommt nicht alle Tage. Auch wenn der Anlass dazu traurig ist. Heidfeld würde mit Robert Kubica einen Fahrer ersetzen, der dreieinhalb Jahre sein Teamkollege war.

Als sich Renault auf dem Markt umschaute, hat natürlich auch Hülkenberg-Manager Willi Weber die Ohren aufgesperrt. Force India hätte seinen dritten Fahrer wahrscheinlich ausgeliehen, doch so weit kam es gar nicht. Gerard Lopez und sein Teamchef Eric Boullier wollen einen Mann mit Erfahrung. Und da ist ihnen Hülkenberg mit einer GP-Saison auf dem Buckel offenbar zu grün.

Warum steht Senna auf der Liste?

Da muss man sich fragen, warum sie Bruno Senna dann überhaupt auf die Liste setzen. Der Brasilianer ist ebenfalls nur eine Saison in der Formel 1 gefahren, bei einem schlechteren Team und mit einer schlechteren Bilanz. Hülkenberg stand beim GP Brasilien immerhin auf der Pole Position.

Weber ist nach Lage der Dinge überzeugt: "Der Nick Heidfeld macht das Rennen." Heidfeld hatte schon im vergangenen Herbst intensiven Kontakt mit Eric Boullier. Da wurde bei Renault eifrig die Frage diskutiert, ob man Vitaly Petrov durch einen erfahrenen Mann ersetzen soll. Auch damals stand Heidfeld ganz oben auf Boulliers Liste. Noch vor Adrian Sutil. Ein Grund damals: Heidfeld kannte die Pirelli-Reifen. Er hatte für den italienischen Hersteller die ersten Testfahrten abgespult.

Heidfeld mit Qualitäten als Testfahrer

Ob aus der Testanstellung ein Dauerjob wird, steht noch nicht fest. Heidfeld gilt jedoch als guter Testfahrer, der den Ingenieuren wertvolles Feedback geben kann. Sollte der Wahlschweizer diese Qualitäten beim Test in Jerez zeigen, steht einer Festanstellung nichts im Weg. Ob Heidfeld am Samstag oder Sonntag fahren wird, will das Team erst am Freitag entscheiden.

auto motor und sport wird Sie natürlich über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden halten. Wie schon in Valencia bieten wir an allen Jerez-Testtagen einen Live-Ticker an.

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