Nico Hülkenberg angriffslustig

"Punkte sollten möglich sein"

Nico Hülkenberg - GP Russland 2014 Foto: xpb 71 Bilder

Die Force India verpassten zwar den Sprung in die Top Ten der Startaufstellung, doch Nico Hülkenberg verlor nicht den Mut. Obwohl er wegen eines Getriebwechsels fünf Startplätze verliert, sieht er noch Chancen am Ende in den Punkterängen zu landen.

Nico Hülkenberg schlug seinen Teamkollegen Sergio Perez in einem engen Force India-Duell um 0,105 Sekunden. Trotzdem wird er hinter dem Mexikaner auf Platz 17 in den GP Russland gehen. "Die Strafversetzung wegen des Getriebewechsels tut jetzt natürlich besonders weh", bilanzierte Hülkenberg.

Trotzdem hat er noch Hoffnung: "Das ist ein Rennen auf einer neuen Strecke. Da kann es Überraschungen geben. Wir hatten starke Longruns, im Bereich der McLaren. Für mich heißt es, jede Runde ans Limit. Dann sind auch WM-Punkte noch drin."

Reifen eine Wissenschaft für sich

Die Force India waren unter den Mercedes-Kunden wieder nur die Nummer drei. Muss aber nicht viel heißen. "McLaren stand in den letzten Rennen auch immer vor uns und hat dann Punkte durch Fehler oder Defekte verschenkt", erinnert Perez. Hülkenberg glaubt, dass die Reifen auch im Rennen noch eine Rolle spielen können, obwohl alles nach einem Einstopp-Rennen für alle aussieht.

Doch die Pirelli-Walzen waren schon in der Qualifikation schwer in ihr Arbeitsfenster zu bekommen. "Es war nicht einfach zu spüren, wann der Reifen am meisten Grip aufbaut. Viel hing von der Aufwärmrunde ab. Wir mussten attackieren. Die Toro Rosso waren da langsamer unterwegs. Blöderweise haben sie mich in der Aufwärmrunde aufgehalten."

Im Gegensatz zu den Toro Rosso, die acht Runden am Stück fuhren, probierte es Force India ganz klassisch mit zwei Garnituren Reifen. "Bei uns hat das nicht funktioniert", bedauerte Hülkenberg. Die Reifen wären bei so langer Belastung nach oben aus dem Temperaturfenster gefallen.

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