Nico Hülkenberg - GP Deutschland 2019 Motorsport Images
Ferrari - GP Ungarn - Budapest - Formel 1 - Donnerstag - 1.08.2019
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Mercedes - GP Ungarn - Budapest - Formel 1 - Donnerstag - 1.08.2019 83 Bilder

Hülkenberg kritisiert Auslaufzone von Hockenheim

„Das war nicht Formel 1-Standard“

Nico Hülkenberg ist immer noch sauer. Nicht nur wegen der verpassten Chance nach einem starken Rennen. Auch wegen der Auslaufzone in Kurve 16. Sie ließ ihm keine Möglichkeit zu reagieren. So wurde ein kleiner Fehler unverhältnismäßig hart bestraft.

Es nagt an Nico Hülkenberg. Endlich mal wieder ein Grand Prix, bei dem man hätte auf das Podest fahren können, und dann steckt man mitten in der heißen Phase des Rennens im Reifenstapel von Kurve 16 fest. Ganz eindeutig eine verpasste Chance nach einem grandiosen Start, vielen richtigen Strategie-Entscheidungen und einem Kampf mit den beiden Mercedes um Platz 2. Und dann reicht ein kleiner Fehler aus, um den schönen Traum vom besten Resultat in dieser Saison, vielleicht sogar seiner Formel 1-Karriere platzen zu lassen.

Was den Renault-Pilot so ärgert waren die Konsequenzen des Ausrutschers. „Ich hatte keine Chance zu reagieren.“ Anders als bei Carlos Sainz oder Kimi Räikkönen ist Hülkenberg das Heck ziemlich spät in der Kurve ausgebrochen. So hat sich das Auto nicht gedreht und dabei Geschwindigkeit abgebaut, sondern ist gerade auf die Asphaltfläche gerutscht. Und die war glatt wie Eis. „Als ob Wasser auf gefliesstem Boden steht. Ich habe nichts dagegen, wenn wir neben der Strecke ein Kiesbett haben. Da kann ich mich unter Umständen noch durch retten. Aber auf diesem Parkett konnte ich nichts machen.“

Nico Hülkenberg - Renault - GP Ungarn 2019 - Budapest
xpb
Nico Hülkenberg ärgert sich über eine verpasste Gelegenheit - und die Auslaufzone von Kurve 16 in Hockenheim.

Hockenheim-Dragstrip ein „schlechter Witz“

Hülkenberg bezeichnet den Drag-Strip, der sich in Verbindung mit Wasser zu einer Rutschbahn entwickelte, als schlechten Witz: „Das ist nicht Formel 1-Standard. So etwas gibt es auf keiner anderen Strecke.“ Der Unfall ist laut Hülkenberg bei relativ langsamer Geschwindigkeit passiert. „Ich habe das Heck verloren, die Lenkung aufgemacht, und dann war ich auf dieser Fläche. Zuerst versuche ich zu lenken. Da geht gar nichts. Dann gebe ich Gas, damit der Arsch des Autos rumkommt. Nichts passiert. Zum Schluss stehe ich auf der Bremse und das Auto zeigt null Verzögerung. Ich war komplett Passagier bei einem lächerlich niedrigen Tempo. Der Preis, den ich bezahlt habe, steht in keinem Verhältnis zu meinem Fehler.“

Hülkenberg will nicht von einem verlorenen Podium sprechen. „Das ist bei solchen Rennen immer schwer nachzuvollziehen. Am Ende wäre es darauf angekommen, wann wir auf Slicks gegangen wären. Da kannst du richtig und falsch liegen. Ich sage nur, dass wir gute Chancen auf richtig viele WM-Punkte hatten.“

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