Hülkenberg mit gutem Freitag

Keine Strafe nach Hamilton-Zwischenfall

Nico Hülkenberg - Renault - GP Bahrain - Sakhir - Training - Freitag - 14.4.2017 Foto: sutton-images.com 111 Bilder

Nico Hülkenberg beendete den Trainingsfreitag von Bahrain auf dem sechsten Platz. Die Geschwindigkeit auf eine Runde stimmt. Im Longrun bleibt noch Arbeit. Ein Zwischenfall mit Lewis Hamilton blieb unbestraft.

Nico Hülkenberg musste nach dem zweiten Freien Training zum GP Bahrain 2017 bei den Rennkommissaren antanzen. Die Stewards untersuchten einen Vorfall zwischen dem langen Rheinländer und Lewis Hamilton. Man studierte Aufnahmen auf einen möglichen Verstoß gegen Artikel 27.4 und 31.6 des Sportgesetzes und befragte die involvierten Piloten. Die Frage: Hat Hülkenberg den Mercedes mit der Startnummer 44 in der neunten Kurve aufgehalten? Und fuhr der Le Mans-Sieger von 2015 gefährlich?

Die Stewards um Fahrerkommissar Danny Sullivan sahen von einer Strafe ab. Hülkenberg erklärte den Zwischenfall so, bei dem er auf einer Auslaufrunde war, und Hamilton einen schnellen Versuch unternahm: „Es geht an dieser Stelle bergauf. Lewis war noch weit weg, der Geschwindigkeitsunterschied war aber recht groß. Deshalb traf er früher auf mich. Eigentlich wollte ich zwischen Kurve neun und zehn innen bleiben, und ihn dort vorbeilassen. So war es schlechtes Timing. Das passiert halt. Ich kann mich nicht in Luft auflösen.“ Wie gesagt: Der Vorfall ereignete sich im Training und nicht im Rennen.

Hülkenberg nicht glücklich über Longruns

Das Freitagstraining von Bahrain schloss der Renault-Pilot auf einem starken sechsten Rang ab. Hülkenbergs Rundenzeit von 1:31.883 Minuten konnte sich sehen lassen. Nur die Ferrari, Mercedes und der Red Bull von Daniel Ricciardo umkurvten den Bahrain International Circuit an diesem Freitag schneller. Die Pace auf eine Runde stimmt. Auch wenn Hülkenberg nicht zu viel hinein interpretieren möchte. „Ich bin etwas überrascht. Ich habe keine Ahnung, was die anderen getrieben haben.“ Mit den anderen ist die Konkurrenz um Williams, HaasF1, Toro Rosso und Force India gemeint.

Weniger zufrieden ist der Mann aus Emmerich mit dem Verhalten seines Renault R.S.17 in den Longruns. Auch wenn die Analyse eine andere Sprache sprach. Zumindest auf dem Supersoft mischte Hülk ordentlich mit. „Die Longruns sind der Bereich, an dem wir am meisten arbeiten müssen. Mit unserer Rennpace bin ich nicht ganz zufrieden. Ich denke, im Mittelfeld wird es eng zugehen.“

Bahrain geht mit seinen engen und langsamen Kurven, den langen Geraden und den hohen Asphalttemperaturen auf die Reifen. Vor allem strapaziert der Kurs die hinteren Walzen. „Die Reifenabnutzung war da, aber nicht so hoch“, stellte Hülkenberg nach 50 Trainingsrunden fest. „Die Strecke hat zwar lange Geraden, aber durch die Temperaturen kühlen die Reifen nie aus. Das belastet. Bahrain bringt Schwächen von Autos ans Licht.“

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