Nico Hülkenberg im Interview

"Keine schlaflosen Nächte"

Nico Hülkenberg 2013 Sauber Präsentation Foto: xpb 46 Bilder

Nico Hülkenberg geht in sein drittes Formel 1-Jahr. Und er fährt für sein drittes Team. Auf Williams und Force India folgt Sauber. Wir haben den WM-Elften des Vorjahres nach seinen ersten Eindrücken gefragt.

Was haben Sie beim ersten Anblick des neuen Sauber C32 gedacht?

Hülkenberg: Die Seitenkästen sind natürlich der Eye-Catcher. Auch die Stufe in der Nase fällt ins Auge. Sonst ist alles bewährte Technik. Das ist ein aggressives Design und eine Ansage an die Konkurrenz. Das gefällt mir.

Keine Angst, dass Sauber mit seinem mutigen Konzept auf die Nase fällt?

Hülkenberg: Ich vertraue den Ingenieuren und darauf, dass sie alles gut berechnet haben. Erfolg oder Misserfolg in der Formel 1 hängt heute nicht mehr von einem Detail ab. Das Paket ist wichtig, die Strömung über das gesamte Auto. Ich habe jedenfalls keine schlaflosen Nächte.

Haben Sie sich bei Sauber schon eingelebt?

Hülkenberg: Das erste Gefühl ist gut. Die Winterpause war einerseits lang, dann aber doch wieder kurz, weil ich ein neues Team kennenlernen musste. Bis jetzt klappt die Zusammenarbeit prima. Ich hatte auch schon ausreichend Gelegenheit, meinen neuen Renningenieur kennenzulernen. Aber die Stresssituationen an der Rennstrecke kommen erst noch. Erst dann wird sich zeigen, ob ich schon zuhause angekommen bin.

Was ist anders als bei den englischen Teams?

Hülkenberg: Ich muss nicht mehr auf die Insel fliegen. Und es wird viel mehr Deutsch geredet. Auch von den Arbeitsabläufen ist Sauber anders. Vom Procedere der technischen Besprechungen und den Rennwochenenden hat jedes Team seine eigenen Vorstellungen.

Wie würden Sie Ihre drei Teams mit wenigen Worten charakterisieren?

Hülkenberg: Williams war britisch nüchtern. Bei Force India gab es mehr Freiheiten. Sauber ist konzentriert, präzise, zielstrebig.

Geht es für Sauber wieder um Platz sechs?

Hülkenberg: Ich hoffe schon, dass wir auch das ein oder andere Topteam mal ärgern und so wie im Vorjahr auf das Podium fahren können. Das zu wiederholen wäre ein Traum. Ich will aber nicht zu viel versprechen und erst einmal in die Saison reinkommen. Um optimale Leistung zu bringen, muss ich mich im Auto wohl fühlen.

Wie lange dauert es bei Ihnen, bis Sie auf Du und Du mit einem neuen Rennauto sind?

Hülkenberg: Schon ein paar Tage. Ich habe spezielle Anforderungen an ein Auto. Und mir fehlt die Erfahrung eines Alonso. Der hat das schon so oft mitgemacht, dass er sofort weiß, an welchen Stellschrauben er drehen muss. Wie wichtig das ist, hat mir die letzte Saison bei Force India gezeigt. Da ist der Knoten erst in der zweiten Saisonhälfte geplatzt. Weil ich da zu hundertprozentig das Auto und das Setup verstanden habe. Da musste ich nicht mehr lange überlegen, was zu tun ist. Ich bin rausgefahren und habe den Ingenieuren gesagt: So will ich es haben.

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