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Porträt - Nico Hülkenberg - Force India - 2015
Nico Hülkenberg
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Nico Hülkenberg

Sebastian Vettel stand im Weg

Nico Hülkenberg geht nur von Platz 16 ins Rennen. Der Force India-Pilot hat eine Entschuldigung, die man vor einem Jahr noch für einen Witz gehalten hätte. Sebastian Vettel stand in der ersten Kurve im Weg. Sonst wäre es ein enges Duell mit Paul di Resta geworden.

Das Trainingsergebnis könnte besser sein. Nico Hülkenberg steht wie in Malaysia auf dem 16. Startplatz. Vier Zehntel und einen Platz hinter seinem Teamkollegen Paul di Resta. Doch der Rheinländer hat eine gute Entschuldigung.

Hülkenberg lupfte

"In der ersten Kurve stand mir Sebastian Vettel im Weg. Ich kam gerade mit 300 km/h für meine fliegende Runde angeflogen, da ist Sebastian aus der Boxengasse raus. Wir haben uns gekreuzt. An der Stelle willst du keinen Unfall haben." Hülkenberg lupfte, und schon waren die vier Zehntel verloren, die ihm der Teamkollege abgenommen hat. "Es wäre eine ganz enge Kiste geworden. Wir haben in jedem Training fast identische Zeiten erzielt."

Mit di Restas Zeit war das Ende der Fahnenstange erreicht. "Mehr lag nicht drin. Pauls Zeit war das Maximum. Ins Q3 hätten wir es nicht geschafft." Trotzdem ist die Schlacht für Force India nicht verloren. Die Dauerläufe von Hülkenberg und di Resta berechtigen zu Hoffnungen, dass es im Rennen sogar zu WM-Punkten reichen könnte.

Kein klares Muster bei den Reifen

"Im Rennen liegt noch was drin", glaubt auch Hülkenberg. Für den Absturz vom Freitag auf den Samstag hat der Deutsche zwei Erklärungen: "Entweder unsere Gegner fahren am Freitag mit mehr Sprit, oder die höheren Temperaturen waren besser für sie." Hülkenberg kann mit den Reifen zwar noch kein klares Muster erkennen, hat aber einen Verdacht: "Je kühler, umso besser für uns. Da ist das Fenster, in dem die Reifen funktionieren, größer."

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