Nico Hülkenberg - Renault - Formel 1 - Test - Barcelona - 1. März 2017 xpb
Renault R.S.17 - F1-Auto 2017 - Präsentation London
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Technik-Probleme bei Hülkenberg

“Nicht Schnellster, nicht Langsamster”

Nico Hülkenberg durfte am Mittwoch zum zweiten Mal im Renault R.S.17 Platz nehmen. 42 Runden und Platz 5 standen am Ende zu Buche. Es war nicht die Distanz, die er sich erhofft hatte. Kleinere Probleme durchkreuzten das Testprogramm.

Den ersten Eindruck vom Renault R.S.17 machte sich Nico Hülkenberg beim Testauftakt. 57 Runden lang durfte er am Montag in seinem neuen Arbeitsgerät sitzen. Noch nicht ganz optimal, schließlich spulte die Konkurrenz teilweise über 100 Runden ab. Am Mittwochnachmittag (1.3.17) kam er erneut zum Zug. Es sollte aber nicht viel besser werden. Dieses Mal reichte es nur für 42 Runden. Zwar sah Platz 5 am Ende des Tages ganz gut aus, bei 2 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Valtteri Bottas war die Position aber eher relativ.

“Es war okay. Wir sind nicht die Schnellsten, aber auch nicht die Langsamsten”, lautete das Fazit von Hülkenberg. “Die Hackordnung habe ich gar nicht so im Blick, wir konzentrieren uns auf uns. Wir hatten einige Probleme mit dem Auto hier und da und haben nicht die Runden gedreht, die wir gerne gedreht hätten. Wir müssen weiterarbeiten und das Auto besser verstehen.” Hülkenberg wollte auf die Probleme nicht näher eingehen. Wir haben aber erfahren, es seien wieder Karbonteile fliegen gegangen.

Nur 12 Runden-Longrun für Hülk

Auf dem Tagesprogramm standen Aerodynamik-Messungen, Setup-Arbeit, Tests, wie das Auto auf Änderungen der mechanischen Balance reagiert, Versuche mit unterschiedliche Fahrzeughöhen und die Aero-Balance. Einen echten Longrun bekam man aufgrund der Schwierigkeiten mit dem Auto nicht hin – mehr als 12 Runden am Stück schaffte er nicht.

Immerhin hatte Hülkenberg Spaß im Auto. Die neue Formel 1 gefällt ihm genauso gut wie den meisten Kollegen. “Wir bremsen spät und nehmen mehr Geschwindigkeit mit in die Kurven. Dagegen war das vor zwei bis drei Jahren eine Kaffeefahrt”, meint er. “Für Rookies ist das nun schwieriger.” Dass die Autos 26 Kilogramm schwerer sind, spüre man vor allem in langsamen Kurven, wo die Aerodynamik keine so große Rolle spielt. “Es fühlt sich etwas behäbiger an”, sagt Hülk.

Kein Problem mit Turbulenzen

Von Turbulenzen beim Verfolgen anderer Autos, an denen sich Lewis Hamilton und Felipe Massa störten, hat der ehemalige Force India-Kutscher nichts bemerkt. “Eine Runde lang bin ich dem Williams gefolgt. Ich habe nicht viel Abtrieb verloren. Das hat mich überrascht. Es war aber nur eine Runde. Da kann man nicht so viel sagen.”

Neben all den neuen Eindrücken auf der Strecke mit dem Auto muss sich der 29-Jährige auch mit einem neuen Team vertraut machen. “Es fühlt sich aber nicht wie ein neues Team an. Es kommt mir so vor, als würde ich schon länger mit ihnen zusammenarbeiten”, sagt er. Ein bisschen Eingewöhnungszeit braucht er trotzdem noch. “Es gibt noch einige Dinge zu ändern. Am Sitz, mit den Gurten. Das ist normal beim Wintertest, vor allem in einem neuen Team. Auch das Lenkrad unterscheidet sich. Du hast ähnliche Funktionen, die das Gleiche bewirken, aber anders heißen. Daran gewöhnst du dich. Selbst nach dem ersten Rennwochenende lernst du noch dazu.”

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