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Nico Hülkenberg

"Angriff auf Sauber möglich"

Force India wird immer besser. Dabei kommt nichts mehr aus der Entwicklungsabteilung. Nico Hülkenberg konnte sogar in Suzuka gut punkten, einer Strecke, die dem Auto nicht besonders liegt. Jetzt sieht er sogar noch Chancen, Sauber anzugreifen.

Force India hat in den letzten vier Rennen seit der Sommerpause 35 Punkte geholt. Einen weniger als Sauber. Aber 30 mehr als Williams, der Gegner um Platz sieben. Wie im letzten Jahr bekommt das Auto die zweite Luft. Dabei ist seit dem GP Belgien kein neues Teil mehr ans Auto gekommen. Sportdirektor Otmar Szafnauer erklärt: "Dafür verstehen wir das Auto besser. Wir wissen jetzt, wie wir das was wir haben, optimal nutzen können."

Keine Erklärung für Aufwärtstrend

Für Nico Hülkenberg hat sich nicht viel geändert. "Irgendwie ist der Knoten geplatzt. Ich könnte aber nicht sagen, warum. Vor der Sommerpause hat es im Training ein paar Mal geregnet und wir sind ziemlich unvorbereitet in die Qualifikation gegangen. Zuletzt war das Wetter konstant. Vielleicht hat uns das geholfen." Der Aufwärtstrend ist unverkennbar. "Suzuka zählte zu unseren Angststrecken. Trotzdem waren wir gut dabei. Das Potenzial ist da, wir müssen es nur abrufen."

Force India liegt derzeit mit 81 Punkten auf Rang sieben in der WM. Williams hat 23 Zähler Rückstand, Sauber 35 Punkte Vorsprung. "Wir können Williams abwehren und Sauber angreifen", sagt Hülkenberg. Ganz schön mutig, der Herr. "Wir können doch jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken", verteidigt sich Hülkenberg. "35 Punkte Rückstand sind eine Menge Holz. Aber ich kann ja nicht sagen, dass wir mit Platz sieben happy sind. Sauber einzuholen ist eine Riesenaufgabe, für die wir ein bisschen Glück brauchen und Sauber ein bisschen Pech."

Passt Korea zu Force India?

Hülkenberg will schon in Korea mit der Aufholjagd beginnen. Die Strecke sollte dem Force India mehr liegen als Suzuka. "Wenn Suzuka auf der Skala bis zehn zwischen 3 und 4 liegt, dann können wir Korea eine 6 oder 7 geben. Nicht so gut wie Singapur, aber besser als Suzuka. Sie ist ein Mix aus Singapur und Suzuka. Ich weiß aber nicht, ob diese Skala überhaupt noch für unser Auto stimmt. Es entwickelt sich viel positiver als gedacht."

Die beiden Reifenoptionen soft und supersoft geben Hülkenberg zusätzlich Hoffnung: "Je weicher die Mischung, umso besser für uns. Die Probleme mit dem hohen Reifenverschleiß haben wir mittlerweile im Griff."

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Red Bull siegte zum zweiten Mal in Folge.

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