Hülkenberg: Dritter Mann bei Force India

"Will 2012 wieder im Renncockpit sitzen"

Nico Hülkenberg Foto: Force India 7 Bilder

Nico Hülkenberg muss 2011 mit der Rolle des Testfahrers bei Force India leben. Schon 2012 will er aber einen der Stammpiloten verdrängen. Teamchef Mallya ist überzeugt vom Youngster: "Die Möglichkeit, ihn zu verpflichten war einfach zu gut, um sie verstreichen zu lassen."

Sie sind als Test- und Ersatzfahrer diese Saison dabei. Wie sieht die Gefühlslage aus?
Hülkenberg: Ich bin gespannt auf mein neues Zuhause in der Formel 1. Ich freue mich hier zu arbeiten und natürlich freue ich mich auch besonders darauf, das Auto zum ersten Mal zu fahren. Das Team hat in den letzten Jahren einen großen Sprung nach vorne gemacht und ich will ein Teil des nächsten Schrittes sein.

Was können Sie dazu beitragen?
Hülkenberg: Das letzte Jahr war sehr wichtig für mich. Ich habe viel Erfahrung gesammelt und hatte einen guten Teamkollegen. Von dem habe ich viel gelernt, wie man ein Auto in die richtige Richtung entwickelt. Ich bringe jede Menge Motivation mit und werde mein Bestes geben, eine Hilfe für das Team zu sein.

Wie kann man die Motivation als Testfahrer hoch halten?
Hülkenberg: Natürlich wäre ich lieber ein Stammfahrer, aber das wichtigste ist, dass ich im F1-Zirkus dabeibleibe. Jeder Fahrer will an Rennen teilnehmen – dafür fahren wir alle. Aber meine Motivation liegt darin, das Team von meinen Fähigkeiten zu überzeugen um 2012 wieder im Cockpit zu sitzen.

Wie sehen die Pläne bis zur neuen Saison aus?
Hülkenberg: Ich werde mit meinem Physio einige Tage arbeiten und dann die Force India-Ingenieuren in der Fabrik besuchen. Ich werde das Auto auch ein paar Tage beim Wintertest fahren.

Waren Sie schon in der Fabrik und haben das Team und die Ingenieure kennengelernt, mit denen Sie arbeiten?
Hülkenberg: Ja, habe ich. Wir mussten die Sitzanpassung machen und einige andere Sachen diskutieren. Das Team hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen und ich denke, wir werden zusammen eine gute Kombination bilden und das Team nach vorne bringen.

Was halten Sie von Ihren neuen Teamkollegen?
Hülkenberg: Das zwei tolle Jungs. Adrian und ich waren direkte Konkurrenten im Vorjahr. Ich kann ihn persönlich gut leiden. Auch Paul ist ein sympathischer Typ, der eine sehr erfolgreiche Karriere bisher hatte. Er könnte für einige Überraschungen im Team sorgen.

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