Nico Rosberg

Alonsos Schumacher-Tipp ist "komisch"

Nico Rosberg Foto: dpa 110 Bilder

Nico Rosberg hat seinen Look über die Wintermonate verändert. Kurzhaarschnitt, Drei-Tage-Bart. Die sportlichen Ziele des Formel-1- Piloten für die kommende Saison sind aber dieselben geblieben: „Ich möchte Rennen gewinnen.“

Worauf achten Sie eigentlich beim Neuwagenkauf?

Rosberg: Dass mir das Auto gut gefällt.

Bei Ihnen entscheidet das Auge also mit. Haben Sie Ihren neuen Mercedes-Rennwagen MGP W02 denn auch schon gesehen?

Rosberg: Nein.

Welche Voraussetzungen muss er denn für Sie erfüllen?

Rosberg: Die Ziele sind sehr hoch. Wir möchten was erreichen. Der Silberpfeil gehört ganz vorne rein in der Formel 1.

Ferrari-Star Fernando Alonso hat Schumacher kürzlich als ärgsten Rivalen ausgemacht. Ärgert Sie das?

Rosberg: Nein, das interessiert mich weniger. Ich fand es aber auch ein bisschen komisch: Warum nennt man nicht einen Red Bull als ärgsten Verfolger? Das läge ja auf der Hand.

Fühlt man sich öffentlich eher als Mercedes-Pilot oder als Teamkollege von Michael Schumacher wahrgenommen?

Rosberg: Beides. Teamkollege von Michael Schumacher ist natürlich auch ein großer Aspekt.

Wann wird man ungefähr abschätzen können, wo Mercedes in dieser Saison steht?

Rosberg: Qualifying Bahrain! Da wird man es wissen. Vorher nicht.

Und die gesamten Testfahrten, die am 1. Februar in Valencia beginnen?

Rosberg: Null. Weil wir beim Testen ein komplett anderes Auto haben werden als in Bahrain.

Wie viel Weiterentwicklung ist denn in der Saison möglich?

Rosberg: Extrem viel. Das wird für uns auch der Schlüsselpunkt sein. Letztes Jahr waren wir in der Weiterentwicklung eher schwach. Da müssen wir diesmal richtig angreifen. Die Entwicklungsarbeit wird ein entscheidender Faktor sein, um ganz am Ende weiter oben zu sein.

Wie viel Anteil haben die Fahrer daran?

Rosberg: Wenig, sehr wenig. Du kannst deine Ideen natürlich mit einbringen. Die wissen in der Firma aber, was man machen muss, um ein ausbalanciertes Auto zu bauen. Es gibt ja immer wieder Stimmen, die sagen, der Michael baut sein eigenes Auto. Das ist aber nicht richtig.

Auf den Look des neuen Silberpfeils muss man noch warten – Sie selbst kommen mit neuem Kurzhaarschnitt und markantem Drei-Tage-Bart neuerdings daher. Woher kommt die Typveränderung?

Rosberg: Ich wollte immer schon mal kurze Haare haben. Es ist nervig mit langen Haaren, bis man das mal richtig hinkriegt, wie man es haben will. Es ist immer so, wenn man eine große Veränderung machen will, dann braucht man erstmal Überwindung. Jetzt bin ich aber froh. Ich bleib bei kurzen Haaren.

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