Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1-Test - Barcelona - 23. Februar 2016 Wolfgang Wilhelm
Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1-Test - Barcelona - 23. Februar 2016
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Marathon-Mann Nico Rosberg

"Solange fahren bis es kaputt geht"

Nico Rosberg legte am zweiten Testtag 172 Runden in Barcelona zurück - knapp 3 Grand Prix-Distanzen. Technische Probleme gab es noch nicht zu beklagen. Dabei versucht Mercedes alles, um das Material an die Grenzen zu bringen.

Lewis Hamilton hatte die Testwoche mit 156 Runden am Montag begonnen. Am Dienstag (23.2.2016) setzte Nico Rosberg noch einen drauf. Der Deutsche umrundete die katalanische Grand Prix-Strecke insgesamt 172 Mal, was einer Gesamtdistanz von 800 Kilometern entspricht.

Mercedes will einfach nicht kaputt gehen

"Wir haben heute einen Formel 1-Marathon gemacht", erklärte der Dauerläufer am Abend. Besonders geschafft sah er dabei nicht aus: "Ich wusste, was auf mich zukommt und habe mich im Winter gut darauf vorbereitet. Natürlich gibt es ein paar kleine Stellen, die weh tun. Aber das ist ganz normal."

Beim Auto sind noch keine Wehwehchen zu erkennen, obwohl Mercedes alles dafür tut, die Technik an ihre Grenzen zu treiben: "Nur wenn man viele Kilometer macht, findet man die Schwachstellen des Autos heraus", erklärt Rosberg. "Irgendwann wird das Auto irgendwo kaputt gehen. Bis jetzt haben wir allerdings gar kein Problem gehabt."

Rosberg zufrieden mit Technik-Update

Der Vizeweltmeister gibt sich zuversichtlich, dass Mercedes auch 2016 wieder das Team ist, dass es zu schlagen gilt: "Es hat sich sehr gut angefühlt auf der Strecke. Ich fühle mich auch schon sehr zuhause. Schnell werden wir auf jeden Fall sein. Ob wir schneller sind als Ferrari, dass muss sich zeigen. Die Zeitentabelle, in der wir mit 2 Sekunden Rückstand auf Rang 4 liegen, entspricht aber nicht der Realität."

Damit Mercedes auch 2016 allen davon fährt, arbeitet auch die Technikabteilung auf Hochtouren. Der Silberpfeil wurde am zweiten Tag mit einem neuen Unterboden mit modifizierten Bargeboards ausgerüstet. Das Design der Abweiser bewegte sich irgendwo zwischen radikal und innovativ. "Man muss immer wieder mit neuen Ideen kommen. Es ist für die anderen immer leichter zu kopieren. Deshalb wollen wir immer einen Schritt voraus sein."

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