Florian König, Niki Lauda & Nico Rosberg - GP Abu Dhabi 2017 xpb
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Impressionen - GP Abu Dhabi 2017
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Niki Lauda gibt TV-Job auf

RTL-Experte nimmt seinen Hut

Niki Lauda wird nach 21 Jahren vom Posten des RTL-Experten abtreten. Ohne seine Kollegen einzuweihen kündigte der dreifache F1-Weltmeister Live on Air seinen Job.

Niki Lauda ist immer für Überraschungen gut. Schon mit seinem ersten Formel 1-Rücktritt im Jahr 1979 hatte niemand gerechnet. Nun stehen seine Fans erneut verdutzt da. Nach dem GP Abu Dhabi ließ der 68-Jährige die Bombe platzen: „Ich habe eine persönliche Entscheidung getroffen, und zwar, dass ich nicht mehr RTL-Experte sein werde. Ich möchte mich bei den RTL-Zuschauern bedanken.“

Als Lauda vor seinem Publikum den Hut zog, stand Florian König für einen Moment verdutzt da. Mit dem Versprechen, Lauda noch einmal umstimmen zu wollen, verabschiedete sich der Moderator vom Publikum. Als die Kameras ausgeschaltet waren, wurde aber schnell klar, dass die Entscheidung von Lauda nicht mehr umzukehren ist. Ein Mann, ein Wort – das war schließlich schon immer sein Motto. Kaum war die Entscheidung verkündet, düste Lauda auch schon in Richtung Flughafen.

Niki Lauda überrascht RTL-Kollegen

„Wir haben vorher nichts davon gewusst“, bestätigte König anschließend im Fahrerlager. Auch Kommentator Heiko Waßer gab sich überrascht. „Bei Niki muss man immer mit allem rechnen. In den letzten Jahren haben sich seine Vertragsverhandlungen ja immer etwas hingezogen. Und dieses Jahr hat er ja schon nicht mehr alle Rennen für uns gemacht. Deshalb bin ich jetzt auch nicht ganz schockiert.“

Nach 21 Jahren geht nun eine Ära zu Ende. Natürlich wird Niki Lauda nicht komplett vom Bildschirm verschwinden. Als Mercedes-Aufsichtsrat ist er natürlich auch in Zukunft noch regelmäßig Gast im F1-Fahrerlager. Ab sofort muss er aber nicht mehr mit der Doppelrolle kämpfen, wenn er vor die Kamera tritt.

Rechtefrage für 2018 noch ungeklärt

Und wer könnte sein Nachfolger werden? In diesem Jahr hatte Timo Glock den Stamm-Experten regelmäßig vertreten. Der sympathische DTM-Pilot kam in der Rolle des Fachmanns gut bei den Fans an. Beim Saisonfinale konnte auch Nico Rosberg am gelben Mikrofon glänzen. „Wer es am Ende wird, ist mir eigentlich egal“, sagte Waßer auf Nachfrage. „Ich bin erst einmal froh, wenn die Formel 1 überhaupt noch bei RTL läuft.“

Der Vertrag über die Übertragungsrechte 2018 ist immer noch nicht unterschrieben. Sowohl RTL als auch der Bezahlsender Sky stehen mit den Rechteinhabern von Liberty Media noch in Verhandlungen. Im Fahrerlager von Abu Dhabi war zu hören, dass man mit beiden Parteien vor einem Abschluss stehe. Allerdings wurde das auch schon kurz nach der Sommerpause behauptet.

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