Nur Jordan langsamer als Schumi

Bei den Barcelona-Tests fährt Ferrari weiter hinterher. Am zweiten Test-Tag am Mittwoch (16.2.) reihten sich nur noch die beiden Jordan hinter dem Weltmeister ein. Das Tempo macht nach wie vor Renault.

Bei 1:16,188 Minuten blieb die Zeitmessung für Michael Schumacher stehen. Damit lag der Ferrari-Star im Übergangs-Auto F2004M zwar nur fünf Hundertsel hinter dem McLaren-Mercedes von Pedro de la Rosa und eine nur Zehntel hinter Nick Heidfeld im Williams-BMW, doch reichte die Zeit nur für Rang zwölf. von 14 Teilnehmern.

Ferrari probierte am Mittwoch eine Grand Prix-Simulation. Schumacher drehte konstant Runden mit 1:17er Zeiten. Er war nicht auf Bestzeiten aus, doch das galt auch für die Fahrer an der Spitze. Giancarlo Fisichella unterbot den inoffiziellen Rundenrekord von Teamkollege Fernando Alonso mühelos und umrundete den Circuit de Catalunya in 1:14,408 Minuten. Eine Zehntelsekunde dahinter folgte Jarno Trulli im modifizierten 2004er Toyota. Auf Rang drei folgte bereits Alonso mit 1,5 Zehnteln Rückstand.

Neue Bestzeiten durch neuen Belag

Die Teams staunen selbst über die schnellen Rundenzeiten. Der alte, Reifen mordende Belag in Barcelona ist durch einen deutlich glatteren Asphalt ersetzt worden. Nun gelingen die schnellsten Zeiten regelmäßig mit leeren Tanks und gebrauchten Reifen. Fisichella drehte seinen besten Umlauf in der 19. von 20 Runden.

Bei Ferrari gab es lange Gesichter, denn der Auftritt der Renault zeigt, dass Michelin nicht nur schnelle, sondern auch haltbare Reifen für die kommende Saison gebacken hat. Während Schumacher am Nachmittag pausierte, fuhr Rubens Barrichello weiter. Der Brasilianer kam auf Rang acht, eineinhalb Sekunden von der Bestzeit entfernt. "Wir haben noch nicht die letzte Spezifikation des Autos, so ist es schwer zu sagen, wo wir stehen. In jedem Fall haben wir noch eine Menge Arbeit", sagte Barrichello.

Barcelona-Tests, Tag 2. Ergebnisse:

1. Giancarlo Fisichella, Rensult: 1:14,408 min
2. Ricardo Zonta, Toyota: 1:14,502 min
3. Fernando Alonso, Renault: 1:14,552 min
4. Juan Pablo Montoya, McLaren-Mercedes: 1:15,199 min
5. David Coulthard, Red Bull-Ford: 1:15,372 min
6. Christian Klien, Red Bull-Ford: 1:15,673 min
7. Mark Webber, Williams-BMW: 1:15,841 min
8. Rubens Barrichello, Ferrari: 1:15,912 min
9. Jarno Trulli, Toyota: 1:16,043 min
10. Nick Heidfeld, Williams-BMW: 1:16,077 min
11. Pedro de la Rosa, McLaren-Mercedes: 1:16,133 min
12. Michael Schumacher, Ferrari: 1:16,188 min
13. Narain Karthikeyan, Jordan-Ford: 1:19,179 min
14. Tiago Monteiro, Jordan-Ford: 1:19,718 min

Neues Heft
Top Aktuell Charles Leclerc - Sauber - GP Brasilien 2018 Sauber steckt sich hohe Ziele 2019 soll Platz 6 her
Beliebte Artikel Barcelona-Tests Alonso schnell, Räikkönen im Krankenhaus Ferrari unter Zeitdruck
Anzeige
Sportwagen Mercedes-AMG GT R PRO Mercedes-AMG GT R Pro (2019) Sonderserie mit Renn-Genen Mansory Lamborgini Aventador S Mansory tunt Aventador S Carbon so weit das Auge reicht
Allrad Ford Bronco Neuer Ford Bronco 2020 Bald Serie, aber nicht mehr Kult Subaru Crosstrek Hybrid (USA) Subaru Crosstrek Hybrid (2019) XV für die USA als Hybrid
Oldtimer & Youngtimer Mercedes 280 SE 3.5 Cabriolet W111 (1970) Wiesenthal Mercedes-Auktion Wiesenthal Familiensammlung unterm Hammer Porsche Carrera GT Werksrestaurierung Porsche Classic Carrera GT 13 Jahre alt, aber jetzt fabrikneu