Esteban Ocon - Force India - Formel 1 - GP Aserbaidschan - 29. April 2018 xpb.cc
Max Verstappen - Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1 - GP Aserbaidschan - 29. April 2018
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Aserbaidschan - 29. April 2018
Valtteri Bottas - Mercedes - Formel 1 - GP Aserbaidschan - 29. April 2018
Podium - Formel 1 - GP Aserbaidschan - 29. April 2018
Startzeremonie - Formel 1 - GP Aserbaidschan - 29. April 2018 72 Bilder

Ocon vs. Räikkönen

Ocon teilt gegen den Iceman aus

Kimi Räikkönen und Esteban Ocon krachten in Kurve 3 in Runde 1 zusammen. Für den Ferrari-Pilot ging es bis auf Platz 2 vor, Ocon schied im Force India aus. Er sieht die Verantwortung beim Finnen – im Gegensatz zu den Sportkommissaren.

Es war das erste Knallbonbon des Baku-Rennens. Nach dem Start presste sich Kimi Räikkönen in Kurve 3 auf die Innenseite und erwischte dabei Esteban Ocon, der in die Tecpro-Barriere krachte. Räikkönen holte sich anschließend in der Safety Car-Phase einen neuen Flügel ab und wechselte von Ultrasoft auf Soft. So ging es noch bis auf den zweiten Platz nach vorn. Ocons Hoffnungen auf Punkte waren dagegen zerstört.

Im Fahrerlager gab man Räikkönen Schuld

Einhellige Meinung im Fahrerlager: Räikkönen war schuld. Das sah man bei Force India logischerweise genauso. Sportdirektor Otmar Szafnauer regte sich auf: „Das war total Kimis Schuld. Ocon hatte die Nase vorn. Kimi hatte keine Chance, da noch zu kontern. Er hat bewusst einen Crash in Kauf genommen.“

Auch Ocon war sich keiner Schuld bewusst. „Ich habe Kimi überholt und war auf dem ganzen Weg zu Kurve 2 vor ihm und als wir in die Kurve einbogen. Ich war hinter Ricciardo aber Kimi stoß hinein und beförderte mich in die Barriere. Es war meine Kurve und ich war auf der Rennlinie, aber er hat sich verbremst und mich getroffen. Es war sein Fehler.” Kimi argumentierte: “Ich war innen und er hat mich wohl einfach nicht gesehen. Manchmal ist das schwierig. Er hat eingelenkt und da war ich eben.”

Räikkönen im Ferrari nicht da wo er sein sollte

Ocon war so sauer, dass er sich direkt nach dem Rennen einen Seitenhieb auf den Iceman nicht verkneifen konnte. „Was soll ich denn zu Kimi sagen? Er spricht nicht. Ich will nur sagen, dass er nicht da war, wo er mit einem Ferrari sein sollte. Er hat gestern einen Fehler gemacht und heute noch einen. Das ist alles.”

Erst rund drei Stunden nach dem Rennen fällten die Sportkommissare Garry Connelly, Dennis Dean, Tom Kristensen und Anar Shukurov ihr Urteil. Zuvor waren beide Fahrer angehört und Videomaterial gesichtet worden. Während viele mit einer Strafe für Räikkönen rechneten, kamen die Offiziellen zu dem Schluss, dass beide eine Teilschuld trifft und der Vorfall deshalb als normaler Rennunfall abgehakt wird. Ocon musste sich noch belehren lassen, dass ein Fahrer nicht davon ausgehen kann, dass ein anderes Auto nicht in seiner Nähe ist, nur weil er es nicht sehen kann, da die Sicht aus den aktuellen Autos nicht optimal ist.

Motorsport Aktuell Charles Leclerc - Sauber - Formel 1 - GP Aserbaidschan - 27. April 2018 F1-Fahrernoten GP Aserbaidschan 2018 Leclerc besser als Sieger Hamilton

Der GP Aserbaidschan war eine echte Lotterie mit Gesprächsstoff für drei...

Mehr zum Thema GP Aserbaidschan
Mercedes - Formel 1 - GP Aserbaidschan 2019
Aktuell
Ferrari - Technik - Formel 1 - GP Aserbaidschan 2019
Aktuell
Formel E - Saudi Arabien - Riad - 2018
Aktuell