Ove Andersson gestorben

Foto: Toyota

Die Rennsportwelt trauert: Am Mittwoch (11.6.) ist der ehemalige Rallye-Pilot und Toyota Formel 1-Teamchef Ove Andersson bei einem Unfall ums Leben gekommen.

Der Schwede starb in Folge eines Unfalls bei der Milligan Rallye in Südafrika. Andersson nahm mit einem 50 Jahre alten Volvo an der Oldtimer-Veranstaltung teil. Nach ersten Berichten sei der 70-jährige Skandinavier schuldlos an dem Unfall gewesen.

Ove Andersson - Spitzname "Der Papst" - begann seine aktive Rennfahrer-Karriere in den 60er Jahren als Rallye Pilot für Toyota und Peugeot. Sein bedeutendster Erfolg war der Sieg bei der Safari Rallye 1975 mit Co-Pilot Arne Hertz.

45 Jahre Motorsport

Anschließend arbeitete er rund 30 Jahre im Motorsport Management von Toyota Europe unter anderem für den Rallye-Bereich und das Le Mans-Programm. Als der japanische Hersteller 2002 in die Formel 1 einstieg, übernahm Andersson zunächst die Leitung des Teams, bis er sich ein Jahr darauf zurückzog. Bis zuletzt fungierte der Schwede noch als Berater.

In einer ersten Erklärung drückte Toyota-Motorsport-Chef Tadashi Yamashima sein tiefstes Bedauern aus: "Jeder bei Toyota ist sehr geschockt und traurig über den schrecklichen Unfall. Ove war eine Inspiration für unser Team und viele andere im Motorsport."

Der sympathische Skandinavier war bei Kollegen und Konkurrenten gleichermaßen geschätzt. Neben seiner Fachkenntnis und seiner Fairness zeichnete Andersson vor allem seine Freundlichkeit und der Respekt gegenüber dem Gegner aus.

Ove Andersson hinterlässt Frau und zwei Kinder.

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