Pascal Wehrein - Sauber - GP Australien 2017 Sauber
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Pascal Wehrlein fällt aus

Giovinazzi fährt Sauber in Melbourne

Pascal Wehrlein kann beim GP Australien nicht an den Start gehen. Nach den Freien Trainings sagte der Sauber-Neuzugang seine Teilnahme am Rennen ab. Dafür sitzt Antonio Giovinazzi im Auto.

Paukenschlag am Samstagmorgen (25.3.2017) in Melbourne: Sauber musste einen unplanmäßigen Fahrerwechsel verkünden. Pascal Wehrlein wird beim ersten Rennen des Jahres nicht im Auto sitzen. Der Pilot musste im Training feststellen, dass die Kondition noch nicht für ein komplettes Grand Prix-Rennen ausreicht. Angeblich sei nicht die Rückenverletzung nach dem Crash beim Race of Champions Grund für die Absage, sondern der Trainingsrückstand.

Wehrlein schafft keine Renndistanz

Noch am Abend musste Wehrlein seinem Team gegenüber die mangelnde körperliche Fitness zugeben. Zwei Monate hatte er im Winter nach dem folgenschweren Überschlag nicht richtig trainieren können. Auch ein Spezialprogramm mit Sauber-Trainer Josef Leberer in Österreich in der Woche vor Melbourne reichte nicht aus, um sich auf die Belastungen eines Rennens vorzubereiten.

„Ich fühle mich mit meinem Trainingsrückstand noch nicht fit genug für eine komplette Renndistanz, und das habe ich dem Team gestern Abend mitgeteilt“, so Wehrlein. „Die Verantwortlichen des Sauber Teams haben entschieden, kein unnötiges Risiko einzugehen und den Fahrerwechsel noch vor dem dritten freien Training durchzuführen. Es ist sehr schade, aber ganz im Sinne des Teams“, bedauerte der Pilot.

Giovinazzi feiert Formel 1-Debüt im Sauber

Statt Wehrlein wird nun Ferrari-Testfahrer Antonio Giovinazzi im Auto sitzen. Der Italiener hatte Wehrlein schon in der ersten Testwoche von Barcelona ersetzt und dabei einen guten Eindruck hinterlassen. Ohne die beiden ersten Trainingssitzungen kann man allerdings nicht allzu viel vom Rookie auf der für ihn unbekannten Strecke erwarten.

Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn lobte Wehrlein für seine Entscheidung: „Wir haben großen Respekt vor Pascals Offenheit und Professionalität zu diesem Thema. Diese Entscheidung zu treffen ist ihm nicht leicht gefallen. Das unterstreicht seine Qualitäten als Teamplayer. Doch an erster Stelle steht seine Fitness und in solchen Fällen gehen wir überhaupt kein unnötiges Risiko ein. Pascal wird beim nächsten Rennen in China wieder planmäßig dabei sein.“

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