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Pascal Wehrlein erleichtert

P20 trotz suboptimaler Quali-Vorbereitung

Bis zum Qualifying lief für Pascal Wehrlein in Austin fast alles schief. Trotzdem konnte der Manor-Rookie am Ende ein kleines Erfolgserlebnis feiern. Im Rennen erwartet den Deutschen eine Fahrt ins Ungewisse.

Pascal Wehrlein muss in Austin kämpfen. Im ersten Training wurde der Youngster auf die Ersatzbank gesetzt, damit Testpilot Jordan King ein paar Runden drehen kann. Im dritten Training ging dann noch mehr wertvolle Übungszeit verloren. In Kurve 19 stand der Manor nach gut einer Viertelstunde plötzlich im Kies.

Kritik an Wehrlein nach Dreher

„Ich bin auf die weiße Linie gekommen, habe die Hinterräder blockiert und mich dann gedreht. Das war mein Fehler“, gab der Fahrer offen zu. Für etwas Aufregung sorgten die Diskussionen des Renningenieurs mit dem gestrandeten Piloten. Wehrlein verweigerte die ersten Aufforderungen den Motor abzuschalten. Ex-Pilot und TV-Experte Martin Brundle kritisierte den mangelnden Respekt des Fahrers vor den Technikern.

Wehrlein verteidigte sich: „Ich bin an diesem Wochenende kaum zu Fahren gekommen. So unvorbereitet wollte ich einfach nicht ins Qualifying gehen. Ich habe die Marshalls auf der linken Seite gesehen. Ich habe gedacht, dass sie mich rausschieben können. Aber das war nicht der Fall. Deshalb habe ich den Motor etwas später ausgeschaltet, als es mein Ingenieur gerne gehabt hätte. Das nächste Mal werde ich gleich reagieren.“

Wehrlein steigert sich im Qualifying

Bei dem Ausrutscher beschädigte sich Wehrlein den Unterboden. Durch den unvorsichtigen Abtransport durch die Streckenposten bekam auch noch der Heckflügel einen Knacks. Beides musste zum Qualifying getauscht werden. Doch trotz der suboptimalen Vorbereitung reichte es immerhin noch zu Platz 20.

„Damit bin sehr zufrieden. Ich habe nicht erwartet, einen Sauber und meinen Teamkollegen zu schlagen“, strahlte der Pilot. In Sachen Rennen wartet aber schon die nächste Unbekannte. Die mangelnden Kilometer auf der für Wehrlein noch neuen Strecke haben einige Fragezeichen in Sachen Setup und Reifenmanagement hinterlassen.

„Ich hatte immerhin einen Longrun im zweiten Training. Das hat schon mal geholfen“, sieht es der Pilot locker. „Ich hatte mehr Sorgen vor dem Qualifying. Da habe ich mich richtig unvorbereitet gefühlt. Der Druck war groß. Aber so mag ich es ja. In meinem ersten Run war ich eine Sekunde langsamer als im zweiten. Da konnte ich mich ordentlich verbessern. Und auch im Rennen wird es wohl mit jeder Runde einfacher.“

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