Pascal Wehrlein fit für Bahrain

Hardcore-Training für Comeback

Pascal Wehrlein - Formel 1 - 2017 Foto: xpb 36 Bilder

Pascal Wehrlein ist zurück. In Bahrain äußerte sich der Sigmaringer zu den Verletzungen, die ihn nach dem Unfall beim Race of Champions handicapten. Wehrlein ist sich sicher, das anstehende Rennen über 57 Runden durchzustehen.

Bislang hatte Pascal Wehrlein immer nur vage von einer Rückenverletzung gesprochen. In Bahrain hörte man aus dem Mund des DTM-Champions von 2015 nun endlich mehr über den wahren Grad der Verletzung. „Ich habe mir fünf Wirbel gestaucht, drei davon waren gebrochen. Das waren Kompressionsfrakturen im Brustwirbelbereich. Die Stauchungen hatten im Nacken angefangen.“

Wehrlein kritisiert Medien-Berichte

In den Wochen nach seiner Absage des GP Australien hatte es viele Spekulationen gegeben. Und unterschiedliche Angaben. Selbst Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff und Sauber-Teamchef Monisha Kaltenborn widersprachen sich in den Medien. Wehrlein meint: „Sauber und Mercedes wussten von Anfang an Bescheid. Es war klar, dass ich erst wieder ins Auto steige, wenn ich einhundert Prozent fit bin. Das einzige ungünstige war, dass die Medien schlecht berichtet haben.“

Ein Seitenhieb, über den man sich wundern muss, wenn ein Pilot über Wochen nicht sagt, wie und wo er sich bei seinem Überschlag beim Race of Champions verletzt hat. Wehrlein sagt dazu: „Wir haben ja kommuniziert, dass ich am Rücken verletzt bin. Da muss man auch mal eins und eins zusammen zählen, dass ich keine Zerrung habe.“

Bahrain-Comeback nicht in Gefahr

Der Unfall im Polaris Slingshot hätte für den Sauber-Fahrer böse Folgen haben können: „Mit einem unglücklich gebrochenen Wirbel hätte es richtig schiefgehen können. Ich hatte sehr viel Glück.“ Er sagt aber auch: "Ich würde wieder das Race of Champions fahren. Weil ich gerne im Auto sitze. Vielleicht aber nicht diesen Winter."

Für das anstehende Grand Prix-Wochenende in der Hitze Bahrains fühlt sich der 22-Jährige gerüstet. Wehrlein ist sich todsicher, dass er nicht wie in Australien nach dem Training das Rennen absagen muss. „Es reicht zu einhundert Prozent.“ Zwischen Australien und Bahrain hat Wehrlein intensiv in Österreich mit Physiotherapeut Erwin Göllner trainiert, der schon Jacques Villeneuve fit gemacht hat. Der Pilot nennt es “ein Hardcoretrainingsprogramm“.

Keine großen Ziele für Bahrain

Zwischendrin reiste der ehemalige Manor-Pilot nach Brackley, um in den Mercedes-Simulator zu steigen. Auch in Graz bei AVL kletterte der Sauber-Mann in den Simulator. Vom GP China schaute er nur die erste Stunde. Danach absolvierte Wehrlein seine Übungen, um sich die Rennfitness für die 57 Runden oder 308,238 Kilometer von Bahrain anzueignen. „Ich habe den Frust und Ärger in positive Energie umgewandelt.

Vor seinem ersten vollen GP-Wochenende schraubt Wehrlein die Erwartungen zurück. „Ich bin bei den Testfahrten keine 10 Runden am Stück gefahren. Es geht darum, mich im Auto wohlzufühlen und Kilometer zu sammeln. Ich will dieses Wochenende genießen. Das wichtigste ist mein Comeback. Der Rest ist Nebensache.“

Sauber bringt für das Bahrain-Rennen kleinere Updates im Aerodynamikbereich. „Die Teile passen auch in eine Handtasche“, heißt es vom Team. Sprich: nichts Großes. Der Vorjahres-13. von Bahrain meint: „Die Strecke sollte nicht die beste für uns sein.“

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