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Pascal Wehrlein fit für Melbourne

Reduzierte Testzeit keine Ausrede

Pascal Wehrlein bekam nach einer Untersuchung von den Rennärzten grünes Licht für den Start in Melbourne. Nach seinem reduzierten Testprogramm erwartet der Pilot kein einfaches Wochenende. Ausreden will er aber nicht gelten lassen.

Pascal Wehrlein trat am Donnerstagnachmittag entspannt vor die Presse. Der Worndorfer hatte kurz zuvor die Untersuchung bei FIA Rennarzt Brent May absolviert. Es war nur eine Formalität. Wie erwartet konnte der Doktor beim Check im Medical Center keinen Grund finden, dem Sauber-Piloten die Rennfreigabe zu verweigern. Wehrlein wird in Melbourne also wie geplant sein Debüt für den neuen Arbeitgeber feiern.

Selbst Schuld an reduziertem Testprogramm

"Mit dem Rücken ist alles gut“, erklärte der Fahrer ganz relaxt. Die letzte Belastungsprobe absolvierte der Youngster in der Woche vor der Abreise nach Melbourne. „Ich war nach den Testfahrten noch einmal 5 Tage in Österreich und habe voll trainiert“, berichtet Wehrlein. Sauber-Trainer Josef Leberer hatte seinen Schützling dabei ordentlich gequält. Die Fitness dürfte somit kein Problem sein.

Schwerer fallen die wenigen Testrunden ins Gewicht. Wehrlein konnte wegen der Rückenverletzung erst in der zweiten Testwoche einsteigen. Darüber klagen will der Fahrer aber nicht: „Die Situation ist so wie sie ist. Damit muss ich zurechtkommen. Es soll keine Ausrede sein, dass ich die erste Testwoche verpasst habe. Ich war ja selbst schuld. Die Runden aus der zweiten Testwoche müssen reichen.“

Wegen der reduzierten Kilometer und der unterschiedlichen Testprogramme konnte sich Wehrlein auch noch kein abschließendes Urteil über die Leistungsfähigkeit seines neuen Dienstwagens erlauben. Die Erwartungshaltung fällt entsprechend bescheiden aus. „Man kann keine Wunder erwarten. Aber wir wollen natürlich konkurrenzfähig sein.“

Sauber mit Glück in die Punkte?

Um direkt beim Saisonstart in den Punkten zu landen, muss wohl auch das Glück etwas helfen. „Bei den ersten Rennen kann immer viel passieren. Man hat ja auch in Barcelona gesehen, dass Einige stehengeblieben sind. Von so etwas kann man immer profitieren. Ob es aus eigener Kraft für Punkte reicht, weiß ich im Moment noch nicht.“

Der alte Ferrari-Motor sollte laut Wehrlein zu Beginn des Jahres noch kein großer Nachteil sein. Erst wenn die Konkurrenz ihre Antriebseinheiten weiterentwickelt, wird sich das PS-Defizit mehr auswirken. „Bei Rennen wie Monza oder Spa werden wir uns dann natürlich schwer tun“, blickt der Pilot in die Zukunft.

Trotz der Ungewissheit ist die Vorfreude auf das erste Rennen nach knapp vier Monaten Pause groß. Die eine Testwoche von Barcelona war für Wehrlein nur ein kleiner Appetitanreger. „Bei den Test spult man immer nur seine Runden gegen die Uhr ab. Jetzt haben wir endlich wieder Zweikämpfe und können uns messen. Der Spaß beginnt also erst jetzt.“

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