Pastor Maldonado auf dem Weg zu Lotus

Cockpit für 2014 ist sicher

Pastor Maldonado Williams 2013 Foto: Williams 57 Bilder

Pastor Maldonado wird Williams am Saisonende verlassen. Der Venezolaner hat keine Sorge, dass er 2014 plötzlich ohne Cockpit dasteht. Im Austin erklärte Maldonado, dass er mehrere Optionen besitzt.

Williams und Pastor Maldonado gehen 2014 getrennte Wege. Im kommenden Jahr gehen Felipe Massa und Valtteri Bottas für den Traditionsrennstall an den Start. Maldonado hat freiwillig das Team verlassen und den Vertrag, der noch bis 2015 gelaufen wäre, aufgelöst. Offenbar haben seine Sponsoren die notwendige Abfindung bezahlt.

Maldonado will um Titel fahren

"Das Team zu verlassen war eine harte Entscheidung", erklärte der Pilot in Austin. "Williams hat mir die Chance gegeben, ein Formel 1-Fahrer zu werden. Wir haben zusammen ein Rennen gewonnen. Das war etwas ganz Besonderes - sowohl für das Team als auch für mich."
 
Manchmal müsse man aber harte Entscheidungen treffen, so Maldonado. Er befinde sich gerade an einem wichtigen Punkt in seiner Karriere. Williams ist offenbar zu klein geworden. Maldonado will um Titel fahren. "Ich entwickele mich ständig weiter. Die Saison war sehr schwierig für das gesamte Team. Wir haben uns vom Auto mehr versprochen. Wir haben unsere Ziele nicht erreicht. So etwas passiert leider mal. Man muss aus den Fehlern lernen."

Lotus ist erste Option

Als erste Option für 2014 steht Lotus bereit. Das Team aus Enstone ist auf die Sponsor-Millionen des Piloten angewiesen. Das Cockpit im schwarz-goldenen Auto ist das Beste, das noch auf dem Markt verfügbar ist. Maldonado wollte am Donnerstag noch keine Namen nennen.
 
"Ich weiß aber, dass ich nächstes Jahr sicher fahren werde", so der Pilot. "Ich habe ein paar Optionen. Wir verhandeln immer noch. Ich hoffe aber, dass bald alles geklärt ist." Die Chancen von Nico Hülkenberg bei Lotus tendieren damit gegen null. Der Finanzinvestor, der sich bei Lotus angekündigt und Hülkenberg als Piloten gefordert hatte, scheint sich in Luft aufgelöst zu haben.

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