Perez erklärt Force India-Wahl

„Ich wollte Stabilität“

Sergio Perez - Force India - GP Japan - Suzuka - Donnerstag - 6.10.2016 Foto: xpb 119 Bilder

Sergio Perez ist seit dem GP Malaysia offiziell ein Force India-Pilot. Sein Vertrag läuft noch bis Ende nächsten Jahres. Der Mexikaner hat Stabilität der Variante Risiko vorgezogen. Auch weil sich seine Sponsoren endlich mit Force India einig wurden.

Sergio Perez ist erleichtert. Froh darüber, dass sein eigentlich fest stehender Vertrag mit Force India endlich bestätigt wurde. Seit dem Tag vor dem GP Malaysia ist es für ihn offiziell: Perez wird seinen Vertrag bei Force India bis zum Ablauf 2017 erfüllen. Die Hängepartie hing an seinen Sponsoren. Sie wollen 2017 mehr Platz auf dem Auto, aber nicht mehr dafür bezahlen.

Die Mexikaner redeten auch mit Renault, Williams und HaasF1. Zum Schluss war das US-Team der aussichtsreichste Kandidat, für den Fall dass mit Force India keine Einigung erzielt wird. „Es ist gut zu wissen, wo du im nächsten Jahr fährst. Die offene Frage begann mich zuletzt von meinem Job abzulenken“, gab Perez zu. Die Lehre daraus: „Wir müssen in Zukunft Sponsor und Fahrervertrag voneinander trennen.“

Was macht Hülkenberg?

Mit Force India hat sich für den Dritten von Monte Carlo und Baku die beste Option erfüllt. „Ich wollte Stabilität. Und ich wollte zu dem Team loyal sein, das mir in meiner Karriere am meisten geholfen hat. Im nächsten Jahr kommen neue Autos. Da ist es wichtig, dass du mit einem Team arbeiten kannst, dem du vertraust. Force India ist die Nummer 4 hinter den Topteams. Wäre ich woanders hingegangen, wäre das eine Schritt zur Seite oder rückwärts gewesen.“

Bei Nico Hülkenberg ist für 2017 noch nicht alles klar. Die Gerüchte, dass ihn Renault unbedingt bei Force India auslösen will, wollen nicht verstummen. „Gerüchte sind Gerüchte, Fakten sind Fakten“, antwortet Hülkenberg. Doch auf die Frage, ob er nächstes Jahr zu 100 Prozent bei Force India fährt, kam nur eine ausweichendes: „Zu fast 100 Prozent.“

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