Pirellis Zahlenwelt

15.652 Reifen für die F1-Saison 2016

Pirelli - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - Mittwoch - 5.10.2016 Foto: ams 16 Bilder

Pirelli hat Bilanz gezogen. 42.792 Reifen wurden an die 11 Teams ausgeliefert, aber nur 15.652 gefahren. Und für jeden der sieben Reifentypen gibt es einen Kilometer-Meister.

Es war die längste Formel 1-Saison aller Zeiten. Deshalb kann auch Pirelli Rekordzahlen präsentieren. Insgesamt wurden 42.792 Reifen an die 11 Teams im Verlauf der 21 Rennen und Testfahrten ausgeliefert. 38.112 entfielen dabei auf die Rennwochenenden, 4.680 auf den Testbetrieb. 28.188 davon waren Slicks, 14.604 Regenreifen oder Intermediates.

Von den Reifen im Angebot wurde nur ein starkes Drittel tatsächlich eingesetzt. An den 63 Fahrtagen von Freitag bis Sonntag kamen 15.652 Reifen zum Einsatz. Alle 2016er Reifen zusammengezählt wurden bei Rennen und Testfahrten 384.705 Kilometer abgespult. Favorit war der Soft-Reifen mit 133.988 Kilometern. Alle Reifen, ob benutzt oder unbenutzt, wurden recycelt.

Perez fährt 6.566 Kilometer auf Soft-Reifen

Über jeden Reifentyp wurde Buch geführt. Pirelli hat genau notiert, wer an den GP-Wochenenden wie viele Kilometer auf welchen Gummimischungen gefahren ist. Der König des harten Reifens ist Daniel Ricciardo mit 759 Kilometern. Auf der Mischungen Medium hat Valtteri Bottas mit 3.597 Kilometern die größte Distanz abgespult. Der Finne hat auch mit den Supersoft-Gummis mit 4.598 Kilometern die Nase vorn.

Fleißigster Pilot auf der Mischung Soft war Sergio Perez mit 6.566 Kilometern. Auf den Ultrasoft-Reifen trug sich Nico Rosberg als Fahrer mit der höchsten Kilometerleistung ein: 2.052 an der Zahl. Jenson Button spulte 444 Kilometer auf Intermediates ab, Lewis Hamilton 523 Kilometer auf den Extrem-Wetter-Reifen. Die Einsatzbedingungen reichten von 13 Grad (Mexiko) bis 61 Grad (Malaysia) Asphalttemperatur.

Verstappen ist der beste Überholer

Die hohe Zahl an Boxenstopps und Überholmanövern macht Pirelli an der neuen Regel fest, dass die Teams zwischen drei Reifentypen wählen durften. Die Italiener zählten 44,4 Boxenstopps pro Rennen, Durchfahrtstrafen und Boxenhalte bei Unterbrechungen mit eingerechnet. Die durchschnittliche Zahl an Überholmanövern pro Grand Prix kalkuliert Pirelli mit 41,2 pro Rennen.

Max Verstappen ist demnach mit 78 Positionswechseln auf der Strecke der beste Überholer. Die meisten Überholmanöver in einem Rennen hat Lewis Hamilton beim GP China mit 18 geschafft. Sebastian Vettel verteidigt seine Position am besten. Der Ferrari-Pilot wurde im Verlauf der Saison nur ein Mal überholt. Beim GP Brasilien von Max Verstappen. Fernando Alonso war der aggressivste Fahrer der ersten Runde. Der Spanier machte in 20 Startrunden 41 Positionen gut.

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