Lotus - Pirelli 18 Zoll - F1-Test Silverstone 2014 xpb
Charles Pic - Lotus - Formel 1 - Silverstone-Test - 9. Juli 2014
Lotus - Pirelli 18 Zoll - F1-Test Silverstone 2014
Lotus - Pirelli 18 Zoll - F1-Test Silverstone 2014
Lotus - Pirelli 18 Zoll - F1-Test Silverstone 2014 60 Bilder

Pirelli lehnt Force India-Idee ab

18 Zoll-Reifen-Test mit GP2

Pirelli hat Vorschlag von Force India abgelehnt, nach dem sich die Teams ihre Reifen-Mischungen individuell aussuchen dürfen. Der 18-Zoll-Reifen ist noch nicht vom Tisch. Er wird demnächst getestet.

Barcelona ist ein Reifenkiller. Vorne links ist der wunde Punkt. Aber auch der linke Hinterreifen leidet. Deshalb brachte Pirelli die Reifenmischungen "medium" und "hart" nach Spanien. Mercedes glaubt, dass Pirelli ruhig hätte auch den Reifentyp "soft" einsetzen können.

Keine weicheren Reifen

Sportdirektor Paul Hembery widerspricht: "Dann hätten wir im Rennen drei oder vier Stopps gehabt. Die Asphalttemperaturen liegen 20 Grad über denen bei den Wintertests. Deshalb ist auch die Belastung viel höher. Mit den harten Reifenmischungen werden es wahrscheinlich zwei Stopps werden. Wird es nur einer, beschweren sich die Leute auch. Wir können es nie allen Recht machen."

Hembery widerspricht Pressemeldungen, dass Pirelli in Zukunft eher Richtung weiche Mischungen tendieren will. "Dass wir in Monte Carlo soft und supersoft fahren ist nichts Neues. Das hatten wir letztes Jahr auch. Sonst sehe ich höchstens auf ein oder zwei Strecken die Möglichkeit, weicher zu gehen als 2014. Sotschi ist so ein Fall. Da waren wir letztes Jahr zu vorsichtig, weil die Strecke neu war."

Sechs Mischungen und breitere Reifen für 2017?

Die Idee von Force India, dass jedes Team individuell seine zwei Reifentypen mit einem Vorlauf von vier Wochen bestimmen sollte, findet bei Hembery keinen Gefallen. "Die Top-Teams werden alle auf Nummer sicher gehen. Da gibt es kein Überraschungsmoment. Weiter hinten im Feld wird mit zu weichen Mischungen gepokert. Wenn dann ein Manor nach fünf Runden mit zerfleddertem Reifen reinkommt, ist das kein gutes Bild für Pirelli."

Laut Hembery können zu weiche Reifen sehr wohl zum Problem werden, wenn man zu lange damit fährt: "Wenn sich die Lauffläche zu stark aufheizt, leidet auch die Karkasse." Hembery glaubt nicht, dass sich 2016 an den Reifen etwas ändert. Für 2017 sind unterschiedliche Denkmodelle in der Diskussion. Zum Beispiel das Angebot auf sechs Mischungen aufzustocken. Als sicher gilt, dass die Reifen breiter werden.

GP2 testet mit 18 Zoll-Reifen

Auch die 18-Zoll-Räder sind noch nicht vom Tisch. Obwohl die Teams Bedenken haben, weil sie dann ihre Fahrwerke und damit die Aerodynamik neu ausrichten müssten. Pirelli will auf diesem Gebiet weiterforschen. Vorerst nur mit der GP2. Die zweite Klasse testet nach der Formel 1 in Barcelona. Und dabei kommen 18-Zoll-Räder zum Einsatz.

In unserer Galerie zeigen wir noch einmal die Fotos vom ersten 18-Zoll-Reifentest von Lotus in Silverstone.

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