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Pirelli Reifen 2012
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Stimmen zu Pirelli

Der Reifen, die große Unbekannte

Das Thema Reifen erhitzt weiter die Gemüter im Fahrerlager. Keiner versteht die Gummis von Pirelli. Das macht die Formel 1 zur Wundertüte. Nicht alle finden das gut. auto motor und sport hat sich im Fahrerlager umgehört.

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh hat sich nach dem Grand Prix von Spanien in der Fabrik vor seine Mannschaft gestellt und den bemerkenswerten Satz gesagt: "Leute, ihr wisst, dass McLaren ein Team ist, das alles auf höchstem Standard erforscht und zu erklären versucht. Trotzdem muss ich zugeben: Wir verstehen diese Reifen nicht." Den anderen Teams geht es nicht besser. Oder doch? Das Thema Reifen spaltet das Fahrerlager. auto motor und sport hat Stimmen gesammelt:

Sebastian Vettel: "Man muss eben wissen, was man will. Wir Fahrer hätten gerne etwas mehr Planbarkeit. Die Zuschauer finden es interessanter, wenn jedes Mal ein anderer gewinnt."

Mark Webber: "Das Rennformat hat sich in den letzten drei Jahren zwei Mal stark verändert. Einmal durch das Verbot der Tankstopps, dann durch die Pirelli-Reifen. Früher bestand das Rennen aus einer Folge von Qualifikationsrunden. Man war immer am Limit. Heute ist ein Grand Prix ein Langstreckenrennen. Da zählt die Strategie und wie du dir das Tempo einteilst. Wir müssen uns anpassen. Die Fahrer haben mehr Spaß an der alten Form Rennen zu fahren, also immer Vollgas. Leider waren dir Rennen nicht so interessant. Man kann nicht sagen, dass es heute einfacher geworden ist, nur weil wir nicht immer 100 Prozent am Limit fahren. Die Herausforderung ist eine andere."

Fernando Alonso: "Keiner ist deutlich stärker als wir, keiner deutlich schlechter. Irgendwie sind alle gut und haben eine Chance. Da ist es wichtig, immer den optimalen Job zu machen. Ehrlich gesagt, mir wäre ein bisschen mehr Konstanz lieber. Natürlich nur, wenn wir dominieren."

Lewis Hamilton: "Keiner kann heute nach einem Rennen mit Bestimmtheit erklären, warum man gut unterwegs war oder warum nicht. Die Fahrer stehen vor einer völlig neuen Herausforderung. Voll fahren können wir im Training. Im Rennen geht es nur darum, die Reifen am Leben zu halten. Es ist eine Kunst, die Momente rauszusuchen, in denen du Tempo machen kannst. Es sind andere Rennen, aber es ist immer noch die Formel 1."

Jenson Button: "Es gibt viele Dinge, die wir nicht erklären können. Seit zwei Rennen habe ich Mühe, die Reifen in ihr Arbeitsfenster zu bringen. Vorher hatte ich kein Problem damit. Eigentlich hätte es mir in Bahrain und Spanien leicht fallen sollen, weil es relativ heiß war. Uns fehlen immer noch schlüssige Antworten. Trotzdem beschwere ich mich nicht. Es ist ja für alle gleich."

Nico Rosberg: "Das Problem ist nicht das Arbeitsfenster, in dem der Reifen funktioniert. Das kennen wir. Sobald sich aber die Bedingungen ändern, wird es schwierig. Da gibt es keine eindeutigen Erklärungen dafür, warum das Auto mal so und mal so reagiert. Wir glauben aber, dass wir nach Barcelona einige Antworten gefunden haben."

Peter Sauber: "Es beschweren sich nur die Top-Teams, weil sie jetzt nicht mehr gewinnen. Die Reifen sind für alle gleich. Es ist eine Ausrede, dass das Reifenfenster zu klein ist. Es liegt an den Autos, wenn das Fenster zu klein ist, in dem die Reifen arbeiten."

Kimi Räikkönen: "Ich habe kein Problem mit diesen Reifen. Es geht eben darum, sie besser zu verstehen und zu nutzen als andere. Die Aufgabe ist für alle gleich. Ich glaube, die Reifen zu verstehen. Wenigstens kennen wir unsere Schwäche. Bei kühlen Temperaturen brauchen wir zu lange, um die Reifen zum Arbeiten zu bringen."

Nico Hülkenberg: "Ich nehme diese große Unsicherheit, von der alle sprechen, nicht so wahr. Für uns ergibt sich bei den Reifen ein ziemlich eindeutiges Bild. Wir wissen auch genau, wo wir stehen. Da hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht viel geändert."

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