Pirelli Reifen für Bahrain, Australien, Malaysia und China

Formel 1 startet auf hard und soft

Pirelli Reifen Foto: xpb 21 Bilder

Pirelli hat die Reifen für die ersten vier Formel 1-Rennen offiziell bestimmt. Bei den Grands Prix in Bahrain, Australien, Malaysia und China kommen die Mischungen "soft" und "hard" zum Einsatz. Eine Sicherheitsentscheidung des Herstellers.

Wie von auto motor und sport.de bereits letzte Woche während der Jerez-Testfahrten angekündigt, wird Pirelli bei den ersten vier Grand Prix mit den Reifentypen "soft" und "hard" antreten. Das gab die italienische Reifenfirma heute offiziell bekannt.

Planungssicherheit für die Teams

Motorsport-Direktor Paul Hembery erklärte: "Die Daten, die wir bei den Testfahrten gesammelt haben, zeigen uns, dass diese Wahl die beste im Sinne der Fahrer und der Zuschauer ist. Unsere Festlegung gibt den Teams Planungssicherheit."

Pirellis Ziel ist es laut Hembery wenigstens zwei Boxenstopps pro Rennen zu garantieren. Den Aussagen der Fahrer und Ingenieure nach den Testfahrten von Jerez könnten es auch mehr werden. "Je nach Reifentyp hält ein Satz zwischen 15 und 20 Runden. Der Supersoft einmal ausgenommen, aber der kommt bei den ersten vier Rennen nicht zum Einsatz", erklärte Sam Michael.Malaysia

Erster Prüfstein in Malaysia

Jerez ist eine extrem reifenmordende Strecke. Da hatte auch Bridgestone seine Probleme im Vorjahr. "Zum Schluss kam es dann weniger schlimm als wir alle dachten", erinnert sich Mark Webber.

Ob Bahrain überhaupt gefahren wird, ist wegen der politischen Unruhen in dem Königreich fraglich geworden. Auch der Test auf der Strecke von Sakhir wackelt. Bei einer Absage würde der Auftakt in Melbourne stattfinden. Auf einem Belag, der wenig Grip bietet. Hier muss der Klebstoff vom Reifen kommen. Der erste echte Prüfstein wird Malaysia. Langgezogene Kurven und Asphalttemperaturen von bis zu 50 Grad setzen dem Reifen besonders zu.

Sicherheitsentscheidung von Pirelli

Pirellis Entscheidung für "soft" und "hard" ist eine Sicherheitsentscheidung. Die Mischung "supersoft" liefert zwar guten Grip für eine Runde, doch sie schafft im Dauerlauf kaum 15 Runden. Mit dem überarbeiteten Typ "medium" hatten einige Teams in Jerez ihre liebe Not. Sie brachten ihn nicht zum Arbeiten.

Die Varianten "soft" und "hard" erwiesen sich für alle Teams als deutlich pflegeleichter. Pirelli hat somit auch die Gelegenheit, die beiden anderen Reifentypen in Reserve noch einmal zu überarbeiten.

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