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Pirelli senkt den Reifendruck

Aufatmen bei Red Bull und Ferrari

Pirelli-Reifen - GP Aserbaidschan - 2016 Foto: Pirelli 19 Bilder

Nach dem Datencheck des ersten Trainingstages zum GP Europa hat Pirelli die Entscheidung getroffen, den Reifendruck hinten um ein PSI zu senken. Die Mercedes-Jäger jubeln. Nur Mercedes kann offenbar mit hohen Reifendrücken leben.

18.06.2016 Michael Schmidt

Auf einer neuen Rennstrecke wollte Pirelli kein Risiko eingehen. Bei prognostizierten Top-Speeds von 360 km/h ging der italienische Reifenhersteller auf Nummer sich und legte die Reifendrücke vorne und hinten auf 22 PSI fest. Der Wert an der Hinterachse war so hoch wie nie. Nach dem ersten Trainingstag klagten praktisch alle Fahrer über Traktionsprobleme.

Nico Hülkenberg erzählte: „Das ist so als ob du auf rohen Eiern fährst. Mit so einem Ballon hinten musst du ganz vorsichtig aufs Gas.“ Pirelli gab am Samstagmorgen Entwarnung. Der Datencheck des ersten Trainingstages ergab, dass die Hinterreifen noch Spielraum nach unten haben. Deshalb wurde erstmals in dieser Saison der Reifendruck während der Veranstaltung gesenkt. Von 22 auf 21 PSI.

Nur Mercedes kommt mit hohen Drücken klar

Pirelli will die Reifen am Samstagabend einer weiteren Prüfung unterziehen. „Dann haben wir Vergleichswerte vom Freitag und Samstag, das eine Mal bei kühlen, das andere Mal bei heißen Bedingungen. Wir sind aber optimistisch, dass es bei den Drücken bleibt“, erklärte ein Sprecher.

Ferrari und Red Bull fiel ein Stein von Herzen. Beide vermuten, dass ihre Probleme vom Freitag mit den hohen Reifendrücken zusammenhängen. Und das Mercedes gerade deshalb einen so exorbitanten Vorsprung vor der Konkurrenz hatte.

Während Sebastian Vettel, Kimi Räikkönen, Daniel Ricciardo und Max Verstappen Mühe hatten, ihre Reifen ins Arbeitsfenster zu bringen, gab es bei Lewis Hamilton und Nico Rosberg kaum Klagen. Die Silberpfeile kommen am besten mit hohen Reifendrücken zurecht. Verdacht der Konkurrenz: Weil Mercedes am besten mit den Startdrücken trickst.

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