Sebastian Vettel - Pirelli Reifentest - Barcelona - 2019 Pirelli
Screenshot - Pirelli - 18 Zoll - F1-Reifen - Test - Paul Ricard - 12. September 2019
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Screenshot - Pirelli - 18 Zoll - F1-Reifen - Test - Paul Ricard - 12. September 2019 17 Bilder

Probleme bei Reifentests

Teams mussten Autos umbauen

In der Woche vor dem GP Japan haben Mercedes, Ferrari und Red Bull in Barcelona Pirellis neue Reifen für 2020 getestet. Dabei stellte sich heraus, dass die Reifen eine breitere Schulter haben. Die Teams mussten den Unterboden stärker ausschneiden.

Pirelli hat auf den Wunsch vieler Teams reagiert. Die haben für 2020 Reifen mit einem größeren Arbeitsfenster gefordert. Die Konstruktion des aktuellen Reifens hat im Zusammenspiel mit der dünneren Lauffläche den Bereich in dem der Reifen optimalen Grip liefert nach oben verschoben. Autos mit zu wenig Abtrieb oder schwankendem Anpressdruck wurden zum Problemfall. Sie brachten die Reifen nur schwer in den Wohlfühlbereich und fielen genauso schnell wieder heraus.

Ursprünglich wollte Pirelli für 2020 nur die Gummimischungen modifizieren. Als im Juni die Proteste der vermeintlichen Reifenopfer immer lauter wurden, entschied sich der italienische Reifenmonopolist auch die Konstruktion zu ändern.

Tests in Paul Ricard und zuletzt in Barcelona sollten Pirelli helfen, das neue Produkt im Fahrbetrieb zu überprüfen. Ziel der Entwicklung ist es, das Arbeitsfenster um rund 10 Grad zu vergrößern. Momentan erstreckt sich der Bereich auf 30 Grad.

Gibt es eine Lösung für Austin?

In der Woche vor dem GP Japan sind Mercedes, Ferrari und Red Bull mit Pirellis neuen Sohlen in Barcelona gefahren. Dabei kam es bei zwei Autos zu einer bösen Überraschung. Die Hinterreifen kamen beim Fahren mit dem Unterboden in Berührung.

Das lag daran, dass sich bei den neuen Reifen die Schulter stärker nach außen wölbt. Sie werden dadurch so breit, dass der Unterboden rund um Hinterräder um acht Millimeter mehr ausgeschnitten werden musste.

Bei individuellen Testfahrten abseits eines Rennwochenendes ist das kein Problem. In Austin könnte es aber eines werden. Im Freitagstraining zum GP USA bekommen alle Teams je zwei Satz der 2020er Reifen zum Ausprobieren. Da kann man nicht so einfach die Bodenplatte ändern, weil das Rennen natürlich noch mit den aktuellen Reifen gefahren wird.

Bei der sensiblen Aerodynamik ist jeder Millimeter Boden den man rund um die Hinterreifen verschenkt, ein aerodynamischer Nachteil. Die Teams überlegen sich deshalb mit flexiblen Einsätzen in dem Ausschnitt um die Räder herum zu operieren.

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