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Pirelli verteidigt sich

Warum sind die Reifendrücke so hoch?

Pirelli hat die Luftdrücke der Hinterreifen im Vergleich zu den Testfahrten in Barcelona um 2 PSI erhöht. Obwohl es bei den Testfahrten keine Probleme gab. Wir haben nachgefragt, warum die Änderung durchgeführt wurde.

Pirelli überraschte die Teams vor dem GP Spanien. Nachdem der italienische Reifenlieferant bei den ersten vier Rennen moderate Luftdrücke vorschrieb, ging er in Barcelona den umgekehrten Weg. Vorne sind die Reifen mit 22,5 PSI aufgepumpt, hinten mit 20,0 PSI. Das ist vorne ein halbes PSI mehr als bei den Testfahrten im Winter, hinten immerhin stolze 2 PSI.

Pirelli erklärt die Rückkehr zu der Politik der Vorsicht mit den Aerodynamik-Upgrades. Technikchef Mario Isola: „Wir haben drei Wochen vor dem Rennen von den Teams die neuen Abtriebs-Daten erhalten. Die sind massiv höher als zuvor. Besonders im Heck. Darauf haben wir reagiert.“

Simulationen im Labor in Mailand

Isola sagt aber auch, dass damit noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. „Wir werden nach dem ersten Trainingstag noch einmal die Lage prüfen. Wenn alles im grünen Bereich ist, gehen wir mit den Drücken wieder zurück.“ Zu diesen Tests gehört nicht nur, dass die Pirelli-Techniker verschiedene Reifen aufschneiden und auf mögliche Schäden untersuchen.

Der zweite Teil der Analyse findet in den Labors in Mailand statt wie Isola erzählt: „Wir nehmen von jedem Auto eine Qualifikationsrunde und eine Runde mit viel Benzin an Bord. Anhand der Daten von Radsturz, Geschwindigkeiten und der Kräfte auf die Reifen wird simuliert, welcher Reifendruck nötig ist. Wir haben da bestimmte Formeln um das auszurechen.“

Transportschäden bei Pirelli

Die Aufregung um angeblich 78 verschwundene Pirelli Reifen ist auch aufgeklärt. Sie sind nicht verschwunden. Pirelli stellte bei vier Satz lediglich Transportschäden fest. Die Reifen hatten sich beim Transport berührt. „Wir haben die Reifensätze gegen neue ausgetauscht. Sie mussten nachgeliefert werden. Deshalb waren sie nicht bis 16 Uhr am Donnerstag in Barcelona.“

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