Sauber C36 - Test - Shakedown - Barcelona - 2017 Sauber
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Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Abu Dhabi - 25. November 2016
Lewis Hamilton - Mercedes - Pirelli-Test - Abu Dhabi
Pascal Wehrlein - Mercdes - Pirelli-Test - Abu Dhabi 34 Bilder

Pirelli zeigt 2017 Mut

Keine extremen Reifendrücke

Die Teams versprechen die schnellsten Autos aller Zeiten. Viel schneller als das, was Pirelli mit den Interimsautos testen konnte. Trotzdem gibt sich Pirelli gelassen. Man beginnt mit moderaten Reifendrücken in Barcelona.

Auf dem Papier sind die neuen Formel 1-Autos furchterregend. Im Simulator auch. Die Fahrer versprechen einen Geschwindigkeitszuwachs, der mit freiem Auge erkennbar ist. Die Daten lassen in Barcelona Rundenzeiten erwarten, die unter der 1.20er Marke liegen. Fünf Sekunden schneller als 2015 und drei Sekunden besser als im letzten Jahr.

Laut Pirelli werden die Piloten das höhere Tempo nicht nur über eine Runde gehen können. Eine stabilere Reifenkonstruktion, neue Mischungen und natürlich 25 Prozent mehr Auflagefläche, sollen den Piloten erlauben, über längere Zeit schnell fahren zu können. Weil die Oberfläche nicht mehr so schnell überhitzt, wenn das Auto mal quersteht. Das reduziert die Reifenabnutzung und den Verschleiß.

Reifendruck-Limits: 22 PSI vorne, 18 PSI hinten

Ingenieure und Fahrer sind skeptisch. Sie wissen, was auf sie zukommt. Einige Techniker waren in Sorge, dass der schöne Fortschritt in Bezug auf Abtrieb und mechanischen Grip und mehr Motorleistung von hohen Reifendrücken wieder aufgefressen werden könnte. Einer befürchtete: „Wenn die über 25 PSI gehen, sind die Rundenzeiten nicht schneller als letztes Jahr.“

Doch keine Angst. auto motor und sport hat erfahren, dass Pirelli mit 22 PSI vorne und 18 PSI hinten in den ersten Testtag von Barcelona gehen wird. Die Ingenieure bei Renault applaudieren: „Das ist sehr mutig. Mit diesen Reifendrücken werden wir wirklich sehen, was die neuen Autos können.“

Pirelli geht mit Druck runter

Besonders an der Hinterachse scheint sich Pirelli seiner Sache sicher. Mit 18 PSI liegt man fast auf den Werten, die man den Teams vor Sebastian Vettels Reifenplatzer 2015 in Spa empfohlen hatte.

Und das obwohl Pirelli 2016 keine optimalen Testbedingungen vorfand. Die Interimsautos von Red Bull, Ferrari und Mercedes hatten bestenfalls 10 Prozent mehr Anpressdruck als die letztjährigen Modelle. Und die 2015er Motoren waren weit weg von dem, was die Motorenhersteller 2017 von der Kette lassen. Jetzt spricht Renault von 30 Prozent mehr Abtrieb. Und von deutlich mehr Power.

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Die Formel 1 muss umdenken. Breitere Reifen, schnellere Autos.

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