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Power-Ranking GP Bahrain 2018

Ferrari kocht Mercedes ab

Ferrari - GP Bahrain 2018 Foto: Wilhelm 23 Bilder

Während Ferrari in Bahrain sein gröbstes Problem kurieren konnte, tauchte bei Mercedes ein altbekanntes wieder auf. Red Bull stolpert derweil über die eigenen Füße. Wir haben die Leistungen aller 10 Teams im Formcheck analysiert.

11.04.2018 Michael Schmidt

Der erste Sieg war Glück. Der zweite ehrlich herausgefahren. Ferrari nutzte eine Schwäche von Mercedes im Qualifying und münzte sie im Rennen in den zweiten Saisonsieg um. Der Gegner konnte Ferrari auch mit Taktikspielchen nicht aus der Fassung bringen. Sebastian Vettel hatte am Ende die Nase um 0,699 Sekunden vorn. Red Bull kam nicht über die zweite Runde hinaus. Man steht sich mit Defekten und Unfällen selbst im Weg.

Das Streckenlayout von Bahrain kam Ferrari entgegen. Das war schon im letzten Jahr so. Doch die Ingenieure aus Maranello halfen mit. Sie trieben dem Auto das Untersteuern aus. Nicht durch ein Upgrade, sondern mit einer besseren Abstimmung. Plötzlich war das Vertrauen der Fahrer in die Front des Autos wieder da.

Mercedes strapaziert die Hinterreifen

Mercedes verlor auf den Supersoft-Reifen Zeit, weil bei einer Runde am Limit die Hinterreifen zu heiß wurden. Man hätte es rückblickend im Training mit beiden Autos mit Soft-Reifen versuchen sollen. Das Problem mit den Hinterreifen kann Mercedes noch auf anderen Strecken einholen, wenn man keine schnelle Lösung findet. Da ist es auch kein Trost, dass es im Rennen nicht mehr auftrat. Das Fundament zur Niederlage im Rennen wurde im Training gelegt.

Im Mittelfeld ist man nicht vor Überraschungen sicher. Da wird sich die Reihenfolge von Rennen zu Rennen ändern. Wenn in Melbourne HaasF1 die Überraschung war, dann trifft das in Bahrain auf Toro Rosso zu. Red Bulls B-Team war klar die Nummer 4 vor HaasF1. In engen Abständen folgen Renault, McLaren und Force India.

Power Ranking GP Bahrain 2018

Hier ist das Power Ranking vom GP Bahrain. Den detaillierten Formcheck aller 10 Teams finden Sie wie immer in unserer Galerie.

  1. Ferrari (3)
  2. Mercedes (1)
  3. Red Bull (2)
  4. Toro Rosso (8)
  5. HaasF1 (4)
  6. McLaren (5)
  7. Renault (6)
  8. Force India (7)
  9. Sauber (10)
  10. Williams (9)

* in Klammern Positionen nach dem GP Australien

Neuester Kommentar

Leichteres Reifenmanagement, um mit allen Reifenmischungen die Gummis ins optimale Fenster zu kriegen, mindestens gleiche power in der Quali und top Höchstgeschwindigkeit im Rennen. Da kann den Roten ja nichts mehr passieren! Wie Kollege Grüner für die nationalen Prolls schon sabberte, ...“der nächste WM-Titel ist schon halb eingefahren“... Das bisschen Öl, das man vielleicht mehr verbrennt kann eh keiner ausser der FIA nachweisen. Selbst ganze Behälter, die man 2017 beim versuchten Kerzenwechsel entdeckte, wurden nicht weiter verfolgt. Geschweige denn Aussetzer des Fahrers. Auch die einmalige story der F1 von den zwei (!) Haas- ausfällen zum exakt richtigen Zeitpunkt in Melbourne nicht. Das regelt Onkel Todt schon, Marchionne wird sicher ordentlich blechen, die Kontonummer des FIA Zwergs ist gleich geblieben. Schliesslich hat man seit 2015 schon über 1.5 Mrd investiert ohne auch nur in die Nähe der WM zu kommen. Zuletzt 2017 mit dem top Wagen wieder auf dem Niveau von Bottas, 50 Punkte hinter Lewis..! Woran das wohl liegen mag? Ach ja, fahren muss man die rote Wunderkiste trotzdem noch! Wie, Hamilton war trotzdem in Melbourne drei Klassen oder 7 Zehntel schneller?? Kimi in 90% der Trainings und in beiden Rennen?? Was, selbst der verhasste Alonso, der laut Grüner „persönlich“ gegen „Honda“ antrat (vielleicht lief??) war in Bahrain schneller als der „fast Weltmeister“, der bei der schnellsten Rennrunde nur im Mittelfeld landete...das kann doch gar nicht sein! McLaren ist doch auf der Geraden 10-15 kmh langsamer..?? Auch in Melbourne bei der fastest lap hinten. Egal, zwei Siege im Sack und damit die fast sichere WM wie Schumi...der hat damals auch die zwei ersten Rennen gewonnen! Kimi hilft doch wo er nur kann, undercut, overcut, uppercut..zur Not wieder ein Rad ab! Damit er schnell zum Wasserträger wird und nicht auf dumme Gedanken kommt, nur weil er etwas schneller ist. Dabei wird die Kiste doch bald wieder in eine Richtung umgebaut..wie schon 2010-2014. Tu mir bitte einen Gefallen Schmidti, lass dich bitte nicht auf Grüners primitiv populistisches Niveau ein. Bleib der einzige international anerkannte deutsche F1–Schreiber, der auch mal z.B. vom britischen TV interviewt wird. Wegen deiner Kompetenz und F1 Erfahrung. Auch wenn der ergraute Kollege Grüner schon deutlich älter aussieht. Und seine Komplexe dir gegenüber noch stärker werden. Er wird immer auf BILD/RTL Niveau bleiben...freue mich auf deine sachlich qualfizierten Berichte über eine spannende Saison und den 5. Titel von Lewis, danke Schmidti!

F1hardcore 12. April 2018, 22:00 Uhr
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