Ferrari - GP Belgien 2020 Motorsport Images
Mercedes - GP Belgien 2020
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Red Bull - GP Belgien 2020 18 Bilder

Power Ranking GP Belgien 2020

Ferrari stürzt ins Hinterfeld ab

Mit der schwachen Vorstellung in Spa-Francorchamps fiel Ferrari in unserem Power Ranking zurück. Wir haben die Leistungen aller zehn Teams im Formcheck unter die Lupe genommen.

Tiefer kann man kaum fallen. Ferraris größter Erfolg in Spa war, dass beide Fahrer das Q2 geschafft haben. Eine Zeitlang sah es so aus, als würden Charles Leclerc und Sebastian Vettel selbst an der ersten Hürde scheitern.

Im Rennen fuhr Ferrari mitten im Feld der Hinterbänkler. Nicht einmal dort waren sie Spitzenreiter. Mit Kimi Räikkönen landete ein Alfa Romeo vor den beiden Werksautos. Das Mittelfeld, in dem man noch bis zum GP Spanien zuhause war kam 19 Sekunden vor dem ersten Ferrari ins Ziel.

Spa deckte die Schwächen von Ferrari gnadenlos auf. Ein Power-Defizit von mindestens 50 PS machte alle Ferrari-Autos in den Sektoren 1 und 3 zur Schnecke. Und es zwang sie mit dem Abtrieb auf das gerade noch vertretbare Minimum zu gehen, was wiederum auf die Zwischenzeiten in Sektor 2 drückte. Der Ferrari SF1000 ist in dieser Konfiguration besonders ineffizient. Deshalb konnten die Kundenautos im Rennen auch gut mithalten.

Ricciardo schnellster Mann im Finale

An der Spitze bot sich das gewohnte Bild. Lewis Hamilton, Valtteri Bottas und Max Verstappen fahren in einer Liga. Red Bull hat auf eine Runde Boden auf Mercedes gutgemacht, im Renntrim aber verloren. Verstappen war nicht nur langsamer, er hatte auch den höheren Reifenverschleiß. Keiner der Top 3 konnte sein Tempo gehen. Reifenmanagement bestimmte die Rundenzeiten. So staubte Daniel Ricciardo im Renault auch die schnellste Rennrunde ab.

Das Mittelfeld ist wie üblich stark in Bewegung. Das Streckenlayout bestimmt, wer vorne und wer hinten liegt. Spa favorisierte die Renault. Der R.S.20 ist auf den Strecken für wenig Abtrieb besonders effizient. Die gelben Raketen waren schnell auf den Geraden und trotzdem im Sektor 2 bei der Musik. Und sie haben ihre Reifen geschont. Ricciardo legte in den letzten acht Runden des Rennens die schnellsten Zeiten auf die Bahn.

McLaren entschied das Duell gegen Racing Point für sich. Es war auch eine Frage der Fahrzeugabstimmung. McLaren tendierte zu einer Spur mehr Abtrieb, Racing Point zu einem Hauch mehr Top-Speed. Alpha Tauri hat jetzt endgültig den Anschluss ans Mittelfeld geschafft. Kontinuierliche Weiterentwicklung und besseres Verständnis für das Auto halfen eine Lücke von drei Zehnteln zu schließen.

Im hinteren Feld tut sich so wenig wie an der Spitze. Alfa Romeo, Haas und Williams liefern sich ein Rennen im Rennen. Ferrari gab in dieser Gruppe ein Gastspiel. Manche fürchten, dass sich das in Monza und Mugello wiederholen könnte.

Power Ranking GP Belgien

Hier das Power Ranking zum GP Belgien in der Kurzübersicht. Den detaillierten Formcheck aller zehn Teams finden Sie wie immer in der Galerie.

  1. Mercedes (1)
  2. Red Bull (2)
  3. Renault (6)
  4. McLaren (4)
  5. Racing Point (3)
  6. Alpha Tauri (7)
  7. Ferrari (5)
  8. Alfa Romeo (8)
  9. Haas (9)
  10. Williams (10)

* in Klammern Position nach dem GP Spanien

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