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Power Ranking GP China 2019

Ferrari stürzt wieder ab

Ferrari entwickelt sich zum Fahrstuhlteam. In China präsentierten sich die roten Raketen flügellahm. So verteidigt Mercedes locker den Spitzenplatz in unserem F1-Power Ranking. Wir haben die Leistungen aller zehn Teams für Sie analysiert.

So macht es Ferrari seinem WM-Gegner Mercedes leicht. Wenn Ferrari schnell ist, streikt die Technik. Halten die roten Autos bis ins Ziel durch, sind sie zu langsam. In China sah Ferrari nur am Freitag wie ein Gegner für Mercedes aus. Dann plötzlich ging der riesige Vorteil auf den Geraden verloren, das Defizit in den langsamen Kurven aber blieb.

Unter dem Strich fehlten dann drei Zehntel auf Mercedes. Im Training wie im Rennen. Während Mercedes bei jedem Rennen kleine Upgrades bringt, fährt der Ferrari seit dem ersten Rennen nahezu unverändert. Auch bei Red Bull tut sich nicht viel. Man müsse erst einmal sein Auto mit der neuen Aerodynamik und die neuen Pirelli-Reifen verstehen, heißt es bei beiden.

Mercedes hat seinen W10 schon längst verstanden. Der Lohn dafür sind drei Doppelsiege. Das ist in der WM bereits eine kleine Vorentscheidung. 57 Punkte Rückstand gegen zwei kugelsichere Mercedes muss man erst einmal aufholen.

Formcheck GP China: Alle 10 Teams in der Analyse

Mercedes - Formel 1 - GP China 2019
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Rächen sich Renaults Ausfälle?

Das Kräfteverhältnis im großen Mittelfeld wird von Rennen zu Rennen übersichtlicher. Renault ist klar die Nummer 4, im Training wie im Rennen. Wenn nichts kaputtgeht. Das französische Werksteam beklagt bereits drei Ausfälle. Alle gingen von der MGU-K aus. Das kann sich später noch rächen.

Haas ist im Moment nur auf eine Runde schnell, wird aber im Rennen nach hinten durchgereicht. Die Ingenieure verstehen die Reifen noch nicht. Da macht Alfa Romeo einen besseren Job. Kimi Räikkönen ist eine sichere Bank. Allerdings ist der Schweizer Rennstall im Moment nur ein Einmann-Team.

McLaren erlebte in China seinen ersten Dämpfer. Auch ohne die Kollision in der Startrunde wäre es mit WM-Punkten schwer geworden. Da machte Toro Rosso eine bessere Figur. Alexander Albon schaffte es in die Punkteränge. Daniil Kvyat hätte es ohne die Karambolage in der ersten Runde und die Durchfahrtstrafe geschafft.

Racing Point hamstert dank Sergio Perez und einer guten Strategie mehr Punkte als es sich das Auto momentan verdient. Der Rückstand von Williams auf das Feld ist etwas kleiner geworden, was aber nicht am Auto, sondern an der Strecke lag.

Power Ranking GP China 2019

  1. Mercedes (1)
  2. Ferrari (2)
  3. Red Bull (3)
  4. Renault (7)
  5. Alfa Romeo (6)
  6. Racing Point (9)
  7. Haas (5)
  8. Toro Rosso (8)
  9. McLaren (4)
  10. Williams (10)

*in Klammern Position nach dem Rennen in Bahrain

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