Power Ranking GP Kanada 2016

Ferrari jetzt schon siegfähig

Ferrari & Mercedes - GP Kanada 2016 Foto: Wilhelm 18 Bilder

Ferrari hätte gegen Mercedes in Montreal gewinnen können. Obwohl Mercedes immer noch einen kleinen Speed-Vorteil hat. Red Bull haderte mit zu hohem Reifenabbau bei zu niedrigen Temperaturen. Wir haben alle 11 Teams im Formcheck.

Mercedes ist nicht mehr allein an der Spitze. Jedenfalls nicht auf speziellen Strecken wie Monte Carlo und Montreal in Verbindung mit Regen oder kühlen Temperaturen. In Monte Carlo forderte Red Bull die Silberpfeile heraus, in Montreal war es Ferrari.

Bei Mercedes musste schon alles passen, damit es noch zum Sieg reichte. Und die Gegner mussten Fehler machen. Zwei Mal in Folge schenkten die Strategen der Konkurrenz Mercedes einen Hamilton-Sieg.

Unter dem Strich ist der Mercedes W07 immer noch das beste Auto. Er mag nur kühle Bedingungen nicht. Weil dann der Trick mit dem Absenken des Reifendrucks zum Eigentor wird.

Die einst zum Reifen so aggressiven Mercedes tun sich bei Asphalttemperaturen unter 25 Grad schwer, den Gummi zum Arbeiten zu bringen. Ferrari dagegen fürchtet hohe Temperaturen. Doch die gab es in Montreal nur am Freitag.

Ferrari-Upgrades machen sich bemerkbar

Ferrari hat eindeutig aufgeholt. Modifikationen am Fahrwerk und der Motorabdeckung halfen Ferrari die Reifen schneller anzuzünden. Ein neuer Turbolader erlaubte es den Roten, im Rennen länger mit voller Power zu fahren und mehr elektrische Leistung abzurufen. Sie können jetzt über alle Geraden voll boosten.

Für Red Bull haben Power-Strecken wie Montreal ihren Schrecken verloren. In Montreal zeigte Renaults Motor-Upgrade, was es wirklich kann. Es war auf dieser Strecke für eine knappe halbe Sekunde gut. Und es brachte Red Bull bei gleicher Flügeleinstellung 6 km/h mehr Top-Speed. Red Bulls Problem waren die tiefen Temperaturen. Die Reifen bauten zu stark ab.

Power Ranking GP Kanada 2016

Hier ist das Power Ranking vom GP Kanada 2016. Den detaillierten Formcheck aller 11 Teams finden Sie wie immer in unserer Galerie.

  1. Mercedes (1)
  2. Ferrari (3)
  3. Red Bull (2)
  4. Williams (7)
  5. Force India (4)
  6. Toro Rosso (5)
  7. McLaren (6)
  8. HaasF1 (8)
  9. Sauber (9)
  10. Renault (10)
  11. Manor (11)

*in Klammern Position nach dem GP Monaco

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