Nico Rosberg - GP Spanien 2013 Wilhelm
Felipe Massa - Ferrari - GP Spanien 2013
Fernando Alonso - Ferrari - GP Spanien 2013
Fernando Alonso - Ferrari - GP Spanien 2013
Kimi Räikkönen - Lotus - GP Spanien 2013 31 Bilder

Power Ranking GP Spanien 2013

Ferrari fährt am schnellsten langsam

Die Reifen waren in Spanien der dominierende Faktor. Kritiker sagen, dass dadurch das Kräfteverhältnis im Feld verfälscht wird. Doch die Aufgabe ist für alle gleich. Ferrari und Lotus hatten für diese Reifen bei diesen Bedingungen das bessere Auto als Red Bull oder Mercedes. Wir haben alle Teams im Formcheck.

Die Reifenkritiker werden aufatmen. Ab dem GP Kanada gibt es neue Reifen. Sie werden denen von 2012 ähnlicher sein. Gut möglich, dass sich dadurch das Kräfteverhältnis verschiebt. Vielleicht tritt dann ein, was Red Bull für sich beansprucht. Nämlich, dass man das aerodynamisch beste Auto im Feld hat, das deshalb auch Rennen gewinnen müsste.

Mit den augenblicklichen Reifen auf einer Strecke wie Barcelona mit 38 Grad Asphalttemperatur war dies jedenfalls nicht der Fall. Da hatten Ferrari und Lotus das überlegene Paket. 38 Sekunden Vorsprung auf Sebastian Vettel sind ein Wort - bei gleicher Anzahl an Boxenstopps.

Nicht nur die Aerodynamik zählt

Für Red Bull war ein Dreistopprennen nach Vorbild von Lotus nicht möglich. Mit vier Stopps waren die Titelverteidiger über 66 Runden 38 Sekunden langsamer als Ferrari. Im Lager der Titelverteidiger ist das Geschrei groß, dass man für die beste Aerodynamik bestraft würde, weil der große Abtrieb die Reifen killt.

Das mag sein, ist aber nur die halbe Wahrheit. Ein Auto besteht nicht nur aus Aerodynamik. Auch der Motor, Getriebe und Differenzial und das Fahrwerk gehören dazu. Alle vier Faktoren haben Einfluss auf den Reifenverschleiß. Und da ist Red Bull offenbar einen Schritt zu weit gegangen, weil sonst die Aerodynamik nicht funktioniert.

Ferrari stärker als Lotus, Mercedes weit weg

Wenn die Bedingungen kritisch werden wie in Barcelona, dann sind Ferrari und Lotus stärker. Im Vergleich der beiden Reifenflüsterer schneidet Ferrari besser ab. Lotus ist zu stark von den Fahrkünsten von Kimi Räikkönen abhängig. Bei Ferrari waren Fernando Alonso und Felipe Massa stark. Das spricht für ihr Auto.

Deshalb steht in unserem Power Ranking auch Ferrari auf Platz 1 vor Lotus und Red Bull. Mercedes ist weiterhin nur auf eine Runde schnell. Im Rennen dagegen kann man sich kaum vor Force India halten. Man hat das Gefühl, dass die Reifenmisere im Lager der Silberpfeile eher schlimmer als besser geworden ist.

Power Ranking GP Spanien

Hier haben wir das Power-Ranking im Kurzüberblick. Den detaillierten Formcheck aller 11 Teams finden Sie wie gewohnt in der Bildergalerie.

  1. Ferrari (3)
  2. Lotus (2)
  3. Red Bull (1)
  4. Mercedes (4)
  5. Force India (6)
  6. McLaren (5)
  7. Toro Rosso (8)
  8. Sauber (7)
  9. Williams (9)
  10. Caterham (10)
  11. Marussia (11)

* in Klammern Position nach dem GP Bahrain

Motorsport Aktuell Giedo van der Garde - Formel 1 - GP Spanien 2013 Königsklasse in der Krise Geht die Formel 1 vor die Hunde?

Finanznot der Teams, Streit um Reifen und jetzt noch der Chef vor Gericht?...

Mehr zum Thema Scuderia Ferrari
Charles Leclerc - Ferrari - GP Abu Dhabi 2019 - Rennen
Aktuell
Lewis Hamilton - Mercedes - GP Abu Dhabi - Formel 1 - Samtag - 30.11.2019
Aktuell
Bottas - Hamilton - Verstappen - GP Abu Dhabi - Formel 1 - Samtag - 30.11.2019
Aktuell