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Power Ranking GP Spanien 2018

Das Imperium schlägt zurück

Lewis Hamilton - Formel 1 - GP Spanien 2018 Foto: Wilhelm 24 Bilder

Mercedes hat sich Spitze im F1-Power-Ranking zurückerkämpft. In Barcelona waren die Silberpfeile unschlagbar. Die ersten fünf Rennen zeigen aber auch: Die Strecke bestimmt den Sieger. Wir haben die Leistungen aller 10 Teams analysiert.

18.05.2018 Michael Schmidt

Beim ersten Saisonsieg brauchte Mercedes noch Glück. Der zweite gelang aus eigener Kraft. Und in überzeugender Manier. Mercedes war in Barcelona unantastbar. Im Prinzip wiederholte sich beim GP Spanien das Bild der Wintertestfahrten: Mercedes vor Ferrari, Red Bull und HaasF1.

Das liegt am Streckenlayout, das perfekt zu dem Aerodynamik-Konzept des Mercedes passt, am gut gefüllten Datenspeicher, der die Abstimmung des Autos einfach machte und an den Pirelli-Reifen mit reduzierter Lauffläche. Das hat den Teams geholfen, die am meisten Probleme mit Überhitzen haben. Also Mercedes.

Pirelli mit richtiger Entscheidung

Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 11. Mai 2018 Foto: sutton-images.com
Ferrari fand in Spanien nicht in die Spur.

Wahrscheinlich hätten auch Ferrari und Red Bull mit Standardreifen Probleme mit Blasenbildung bekommen. Nur nicht so schnell und dramatisch wie Mercedes. Vermutlich hätten Standardreifen irgendeinem Team aus dem Mittelfeld geholfen, dessen Autos gerade noch genug Abtrieb haben um schnelle Runden zu fahren, aber nicht zu viel, um die Reifen zu ruinieren.

Ferrari jedenfalls tat sich schwer, das Auto auf die neuen Reifen abzustimmen. Für eine Runde reichte es, auf die Distanz nicht. Der Test danach zeigte: Mit den Standardreifen hätte Ferrari die gleichen Verschleißprobleme gehabt. Selbst Sebastian Vettel gab zu, dass Pirelli mit der speziellen Spezifikation wohl richtig entschieden hatte.

Red Bull leidet unter Quali-Schwäche

Red Bull brachte ein großes Upgrade und knabbert trotzdem an einem alten Problem. Auf eine Runde sind die Autos zu langsam. Und das liegt nicht nur an der Power. Wer im Rennen 8 Runden länger fahren kann als die Konkurrenz, der hat in der Qualifikation Mühe die Reifen schnell genug und punktgenau in ihr Arbeitsfenster zu bringen.

Red Bull musste wie Ferrari auf die Soft-Reifen ausweichen, weil die einfacher im Management waren. Dass Daniel Ricciardo im Rennen schnellere Rundenzeiten drehte als die siegreichen Mercedes ist brotlose Kunst. Was nutzt der beste Rennspeed, wenn man für schlechte Trainingsergebnisse bezahlt?

Power Ranking GP Spanien 2018

Hier ist das Power Ranking vom GP Spanien. Den detaillierten Formcheck aller 10 Teams finden Sie wie immer in unserer Galerie.

  1. Mercedes (2)
  2. Ferrari (1)
  3. Red Bull (3)
  4. HaasF1 (7)
  5. Renault (4)
  6. McLaren (6)
  7. Force India (5)
  8. Sauber (8)
  9. Toro Rosso (10)
  10. Williams (9)

* in Klammern Position nach dem GP Aserbaidschan

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Wie kann man nach wenigen Rennen mit sehr komplizierten Verläufen und überraschenden Ergebnissen sowie naheliegenden Punkteständen schon von irgend einem Endergebnis schreiben?
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Auto_MG 19. Mai 2018, 14:17 Uhr
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