Valtteri Bottas - Mercedes - Charles Leclerc - Ferrari - GP USA 2019 - Austin - Rennen Wilhelm
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP USA - Austin - 1. November 2019
Alexander Albon - Red Bull - Formel 1 - GP USA - Austin - 1. November 2019
Max Verstappen - Red Bull - GP USA 2019 - Austin
Charles Leclerc - GP Mexiko 2019 19 Bilder

Power Ranking GP Mexiko & USA 2019

Ferrari auf Talfahrt

Mercedes ist wieder so überlegen wie in der ersten Saisonhälfte. Ferrari stürzt gerade ab. Der Herausforderer macht zu viele Fehler. Und er schwächelte zuletzt sogar in den Disziplinen, wo er zuvor besonders stark war. Die Gegner glauben, weil Ferrari die Motorleistung zurückdrehen musste.

Fünf Rennen lang hat sich Mercedes echt Sorgen gemacht. Doch jetzt hat der Weltmeister wieder die Hoheit in seinem Territorium. Die letzten vier Siege gingen alle an Mercedes. Zwei Mal 1-2, zwei Mal 1-3. Deutlicher kann man seine Vormachtstellung nicht zeigen. Vor allem am Renntag sind die Silberpfeile nicht zu schlagen. Kein Auto geht mit seinen Reifen so pfleglich um wie der W10. Das schafft mehr Flexibilität bei der Strategie. Zuletzt gab es sogar wieder mal eine Pole Position für Mercedes. Die erste seit dem GP Deutschland.

Ferrari ist in den letzten beiden Rennen die Puste ausgegangen. Die Italiener konnten noch nicht einmal in ihren besten Disziplinen punkten. Die Pole Position ging in den letzten beiden Rennen an Red Bull und Mercedes. In Mexiko profitierte Ferrari nur von der Strafe für Max Verstappen. Trotzdem sind die roten Autos auf eine Runde immer noch gut genug für die erste Startreihe. Auch auf Strecken, die dem SF90 vom Layout her nicht so passen. Die Starts waren zuletzt enttäuschend. Auch der Vorteil auf den Geraden ist geschrumpft.

Charles Leclerc - Ferrari - GP USA 2019 - Austin - Rennen
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McLaren bekommt einen Gegner

Red Bull und Mercedes sind überzeugt, dass Ferrari beim Motor nach der Klarstellung der FIA zu möglichen Manipulationen mit der Benzindurchflussmenge zurückrudern musste und nicht mehr seinen Power-Modus auspacken kann. Die Indizienlage ist aber noch sehr dünn. Da ist wohl auch der Wunsch Vater des Gedanken. In der Qualifikation war Ferrari sowohl in Mexiko als auch in den USA in der Lage, um den besten Startplatz zu kämpfen. Die Niederlagen im Rennen haben nichts mit dem Motor zu tun, sondern der hohen Fehlerquote. Bei der Strategie, bei der Fahrzeugabstimmung und der Zuverlässigkeit. Red Bull dagegen schließt wieder an der Form an, die man vor der Sommerpause gezeigt hat.

Im Mittelfeld hat McLaren in den letzten zwei Rennen einen Konkurrenten bekommen. Renault fährt auf Augenhöhe, hat sogar in Mexiko und den USA 5 Punkte mehr mit nach Hause gebracht. Das kann für den Werksrennstall nach der Disqualifikation von Japan nur eine Genugtuung sein. Die gelbschwarzen Autos sind nach dem Ausbau des beanstandeten Bremssystem um nichts langsamer geworden. Da ist der Protest von Racing Point ins Leere gelaufen. Die kämpfen jetzt mit Toro Rosso um Platz 6. Die beiden Ferrari-Kundenteams sind dagegen komplett abgestürzt. HaasF1 und Alfa-Sauber sind seit drei Rennen punktelos.

F1-Formeck GP Mexiko und USA 2019

Hier ist das Power Ranking der letzten beiden Rennen. Den detaillierten Formcheck aller 10 Teams finden Sie wie immer in unserer Galerie.

  1. Mercedes (1)
  2. Red Bull (3)
  3. Ferrari (2)
  4. McLaren (4)
  5. Renault (5)
  6. Racing Point (6)
  7. Toro Rosso (7)
  8. Alfa Romeo (9)
  9. Haas (8)
  10. Williams (10)

* Position nach GP Japan

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