Formel 1 Mercedes-Benz V8 Motor 2011 xpb
1986 Lotus Renault Senna V6
1958 Hawthorn Ferrari V6
1961 Ferrari V6
1977 Renault Turbo V6 20 Bilder

Preiserhöhung ab 2014

18 Millionen Euro für KERS und Motoren

Wer in der Formel 1 Motoren und KERS von einem der großen Hersteller bezieht, muss sich ab 2014 auf eine saftige Preiserhöhung einstellen. Statt zehn Millionen Euro kostet das komplette Power-Paket dann 18 Millionen.

Die Formel 1 ist ein teures Geschäft. Wer hier mitfahren will, muss tief in die Taschen greifen. Vor allem für die Kundenteams, die nur von den Fernsehgeldern und den Sponsoreneinnahmen leben, ist es nicht einfach profitabel zu arbeiten. Schwarze Zahlen sind nur mit einem eisernen Sparkurs möglich.

Neue Motorenformel ab 2014

In Zukunft wird das Leben für die Teams ohne Werksunterstützung noch ein bisschen schwerer. Die Motorenlieferanten planen, die Leasing-Kosten für Antriebspakete mit Einführung der neuen Motorenformel ab 2014 deutlich zu erhöhen.

Bislang bezahlen die Kundenteams bei Renault, Mercedes und Ferrari je acht Millionen Euro für das Motorenleasing. KERS kostet je nach Hersteller zwischen zwei und sechs Millionen Euro extra.

18 Millionen für Motor-Paket

Für 2014 haben die Lieferanten eine Preiserhöhung angedroht. Der neue V6-Turbo Motor und das vergrößerte KERS-Paket sollen in Kombination dann 18 Millionen Euro kosten. Eine Preiserhöhung von bis zu 80 Prozent.

"Das ist eindeutig zu viel", beschwerte sich Sauber-Geschäftsführerin Monisha Kaltenborn. Die Kollegen der anderen Kundenteams Force India, Williams, Caterham, Toro Rosso, Marussia und HRT denken genauso. Sie hoffen, dass die FIA einen Höchstpreis für das Antriebspaket festsetzt, der deutlich niedriger liegt.

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