Pressestimmen GP Türkei

Titelverteidigung nur noch Frage der Zeit

Sebastian Vettel Foto: Red Bull 27 Bilder

Sebastian Vettel hat in Istanbul die Schmach aus dem Vorjahr wettgemacht. Die Presse fragt nun nicht mehr ob, sondern nur noch wann er die Titelverteidigung klarmacht. Die italienischen Blätter freuen sich über das Lebenszeichen von Ferrari.

Großbritannien:

Daily Telegraph: Vettel dominiert bei Red Bulls Doppelsieg. Der 23-Jährige ist nicht mal alt genug, um den Podiums-Champagner zu trinken; ein neues Alkohol-Gesetz in der Türkei sieht ein Mindestalter von 24 vor. Aber er hat nichts mehr mit dem unreifen, mitunter flegelhaften Jugendlichen gemein, der vor einem Jahr von der Piste stürmte, nachdem er seinen Team-Kameraden im Kampf um die Führung außer Gefecht setzte. Die Zahlen, die er anhäuft, sind beängstigend. Nach seiner fünften Pole-Position in Serie gewann Vettel saisonübergreifend sein sechstes von acht Rennen.

The Guardian: Nicht nur das höhere Tempo der Red Bulls frustriert die Verfolger von McLaren, Ferrari und Mercedes, der Weltmeister hat auch ein völlig neues Niveau erreicht. Vettel wirkt, als ob er den Platz auf dem Podium schon vor dem Rennen für sich reserviert hat.

Daily Mail: Brillanter Vettel zu gut für alle anderen. Er fährt locker zum Sieg in der Türkei. Wenn er in dieser Art und Weise weiter macht, wird es nicht mehr lange dauern, bis er den nächsten Weltmeistertitel begießt.

Daily Mirror: Vettel ist eine Klasse für sich, aber den legendären Michael Schumacher so weit hinten zu sehen, bricht einem das Herz.

The Independent: Vettel bekommt von den Problemen hinter ihm nichts mit, weil er den ganzen Nachmittag sein ganz eigenes Rennen fährt.

Spanien:

El País: Sebastian Vettel ist seit dem Gewinn des WM-Titels ein anderer Fahrer. Er ist beständiger, kontrolliert besser den Rhythmus und hat keine Ausfälle mehr.

Marca: Im Kampf gegen die Tyrannei von Red Bull übernimmt Ferrari die Rolle des Oppositionsführers. Vettel errang seinen dritten Sieg, aber er sollte ein Auge auf Fernando Alonso haben.

As: Fernando Alonso und Ferrari feiern in der Türkei ihre Wiederauferstehung. Der dritte Platz des Spaniers ist ein Zeichen der Hoffnung.
 
Sport: Fernando Alonso kehrt auf das Podest zurück. Mit einem großartigen Rennen und einem dritten Platz stärkt er die Moral bei Ferrari und setzt Red Bull unter Druck.

Italien:

La Gazzetta dello Sport: Alonso taucht wieder auf, aber Vettel dominiert und fliegt weiter auf und davon. Wenn er so weiterfährt, ist es keine Frage mehr, ob er Weltmeister wird, sondern nur noch wann. Schumacher hat keinen Spaß mehr. Sein Rennen ist ein mittelmäßiges Hinterherfahren.

Tuttosport: Doppelsieg für Red Bull und ein Triumph für Vettel. Alonso ist nach sechs Monaten wieder mal Dritter! Michael Schumacher war einer der großen Verlierer des Tages.

Corriere dello Sport: Vettel triumphiert. Ferrari fährt zum ersten Mal auf das Podium.

La Repubblica: Vettel demonstriert seine Macht, aber Ferrari gibt ein Lebenszeichen von sich.

Corriere della Sera: Vettel dominiert die Formel 1 immer mehr, aber Ferrari ist aufgewacht.

Frankreich:

Le Figaro: Sebastian Vettel auf Kreuzfahrt über den Bosporus. Der jüngste Weltmeister der Geschichte ist mit fünf Pole Positions in Serie nur noch drei Längen vom Rekord Ayrton Sennas entfernt.

L'Équipe: Doppelte Dosis Red Bull. Sebastian Vettel ist der beste Pilot, er hat den besten Team-Partner und den besten Rennstall.

Le Parisien: Vettel, der Unantastbare. Der amtierende Weltmeister hat unschlagbar gewirkt.

Libération: Rückkehr zur Normalität für den Rennstall Red Bull und Sebastian Vettel. Nach dem atypischen Grand Prix von China hat der deutsche Star in der Türkei gewonnen.

Österreich:

Kurier: Ein Solo für den Weltmeister. Probleme hatte Sebastian Vettel gestern nur einmal: beim Öffnen der Champagnerflasche. Ansonsten lief es für den 23-jährigen Weltmeister beim Großen Preis der Türkei wie aus einem Guss.

Krone: Dank 'Auge der Fatima' schlug es für Vettel '13' - Aberglaube und eine geniale Rennstrategie leuchteten dem Weltmeister den Weg im 'Weltrekord-Rennen der Stopps'

Der Standard: Am Freitag im freien Training hatte Sebastian Vettel seinen Dienstwagen zerstört. Am Samstag war der Red-Bull-Renault schon wieder so gut repariert, dass Vettel im Qualifying auf die Pole Position rasen konnte. Und von der aus übernahm er am Sonntag sofort das Kommando, glühte souverän zu seinem dritten Saisonsieg, zum 13. insgesamt.

Die Presse: Formel Vettel - Start-Ziel-Sieg nach Totalschaden. Für Sebastian Vettel war es die letzte Chance: Da dem Großen Preis der Türkei das Aus droht, blieb dem Red-Bull-Piloten keine andere Wahl, als am Sonntag Vollgas zu geben und seinen dritten Saisonsieg im vierten Rennen einzufahren. Damit wurde nämlich eine Schmach getilgt: Hatte 2010 noch ein 'Betriebsunfall' mit Teamkollegen Mark Webber seinen Triumphzug verhindert, waren 2011 die Rollen klar verteilt.

Türkei:

Radikal: Nach Schumacher ist er der zweite Fahrer, der fast schon ein Monopol hat. Gestern hat er ohne einen einzigen Blick zurück gewonnen. (...)  Vergesst die Zahlen, ich sage es so: Vettel ist extrem entspannt. Er war so weit vorn, so dass der Kommentator in eineinhalb Stunden kaum über ihn sprechen konnte.

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