Pressestimmen GP Ungarn

Vielfraß Schumacher

Foto: dpa 22 Bilder

Die internationale Presse verbeugt sich ehrfürchtig vor dem überragenden Weltmeister und beklagt heftig die gähnende Langeweile beim Rennen in Budapest.

England:

The Times:
"Eigentlich ist dieser Zeitungsartikel es nicht wert, dass Sie dafür Ihr Frühstück unterbrechen, denn es geht nur um drei Fakten: Schumacher startet in Pole Position, führt und gewinnt mit weitem Abstand. Business as usual. Er läuft und läuft und läuft und läuft..."

The Independent:
"Schumacher führt Ferraris Triumphzug."

The Guardian:
"Schumachers Kehraus sichert Ferrari die weltweite Spitzenstellung."

The Daily Telegraph:
"Schumacher war ganz er selbst und stieß seine Rivalen in den Staub."

Frankreich:

Le Parisien:
"Erneut sind die Rivalen lächerlich gemacht worden. Ihre Willenskraft, ihre Dollar und ihre Piloten vermochten nichts. Ergebnis: Ein fürchterlich langweiliges Rennen. Nichts ist passiert."

L'Équipe:
"Eine Lehrstunde der Klassenbesten. Im vergangenen Jahr in Budapest erniedrigt, zeigten sich die Ferrari diesmal imperial. 70 Prozessionsrunden und niemand war da, der sie bedrängt hätte. Die Gegner können sich bereits Sorgen um das kommende Jahr machen."

Libération:
"Im Osten also auch nichts Neues. Der Ferrari-Stall hat, wie absehbar war, den Grand Prix von Ungarn dominiert - und Barrichello bleibt der einzige Konkurrent des Vielfraßes Schumacher."

Le Figaro:
"Schumacher und Ferrari blamieren die Konkurrenz. Die Ferrari-Équipe hat es vor allem seiner außergewöhnlichen Arbeit zu verdanken, dass es das Feld in einem so übergroßen Maße beherrscht."

Schweiz:

Blick:
"Die Langeweile unter Millionen von TV-Fans interessiert in Maranello niemanden. Dort läuteten gestern wieder die Kirchenglocken."

Berner Zeitung:
"Mit Weltrekord zum Titel. Schumacher hatte (...) mit seiner Spazierfahrt zum 82. Grand-Prix-Erfolg die Konkurrenz gedemütigt."

Basler Zeitung:
"Gegen Ferrari war einmal mehr kein Kraut gewachsen."

Österreich:

Salzburger Nachrichten:
"Verbesserte Reifen entrückten Ferrari der Konkurrenz noch weiter."

Der Standard:
"Das Dutzend ist voll - Michael Schumacher gewann natürlich auch in Budepest."

Kronen-Zeitung:
"Ein Jubeltag in Rot - Gleich zwei WM-Titel für Ferrari."

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