Fernando Alonso - Indy500 - Qualifying - 2019 xpb

McLaren-Pleite bei Indy500-Quali

Alonso scheitert im Qualifying

Fernando Alonsos Traum vom Indy500-Sieg 2019 ist bereits in der Qualifikation zerplatzt. Der Spanier ergatterte keinen Startplatz für das Rennen. Die Pole Position ging an Simon Pagenaud.

So schnell kann es gehen. 2017 war Fernando Alonso in Indy noch einer der großen Helden in Indianapolis. Obwohl er das Rennen im ersten Anlauf wegen eines Motorschadens gar nicht gewann. Der zweite Versuch, beim Indy500 zu siegen, endete mit einer Bruchlandung. Alonso scheiterte bereits in der Quali.

Am Qualifikations-Samstag waren 30 Fahrer schneller als der zweifache Weltmeister. Deshalb musste Alonso am Sonntag noch einmal gegen fünf Rivalen um einen der verbliebenen drei Startplätze kämpfen.

Alonso-Crash im Training

Alonsos Vier-Rundenschnitt von 227,353 Meilen pro Stunde (365,889 km/h) reichte am Ende nicht aus, um ins 33-köpfige Starterfeld zu springen. Alonso zitterte bis zum Schluss. Dann schmiss ihn der unbekannte 23-jährige Kyle Kaiser mit einem Durschnitt von 227,372 mph raus. Das große McLaren scheiterte am kleinen Team Juncos Racing.

Das Aus hatte sich schon in den Freien Trainings angedeutet. Am zweiten Trainingstag hatte es Alonso mit dem Brechstange probiert und sich einen schweren Crash geleistet. Den dritten Trainingstag verpasste der zweifache F1-Weltmeister, weil das Back-Up-Car erst noch aufgebaut werden musste.

Fernando Alonso - Indy500 - Qualifying - 2019
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Mit einem schlechten Auto konnte auch Fernando Alonso keine Wunder vollführen.

Die passende Abstimmung fand McLaren nie. Im letzten Training vor dem entscheidenden Quali-Run am Sonntag war das Auto so tief eingestellt, dass der Unterboden auf dem Boden schleifte. Für den letzten Versuch übernahm Alonso dann Federn von Andretti und Setup-Einstellungen von Penske. Doch der Großumbau blieb letztlich ohne Erfolg.

Pagenaud auf Pole Position

Nach dem Aus kursierte kurz Gerüchte im Indy-Fahrerlager, dass McLaren einem der qualifizierten Teams den Platz abkaufen würde. Doch das wurde später von Teamchef Gil de Ferran dementiert: „Wir wollen uns den Platz verdienen.“

Alonso nahm die Niederlage sportlich: „Das war eine schwierige Woche für uns. Wir haben unser Bestmögliches gegeben, habe es am Ende noch einmal mit einem komplett anderen Setup probiert, aber wir waren einfach nicht schnell genug. Da gab es einfach ein paar Jungs, die einen besseren Job erledigt haben.“

Die Pole eroberte Simon Pagenaud für Penske-Chevrolet. Es ist seine erste beim Indy500 und die erste eines französischen Piloten überhaupt. Ganz stark unterwegs war auch das Trio von Ed Carpenter Racing, das die Plätze zwei bis vier belegte. Schnellster Mann mit einem Honda-Motor war Colton Herta auf Platz fünf.

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