Kimi Räikkönen - Ferrari - Formel 1 - GP Monaco - 25. Mai 2017 sutton-images.com
Stoffel Vandoorne - McLaren - Formel 1 - GP Monaco - 27. Mai 2017
Stoffel Vandoorne - McLaren - Formel 1 - GP Monaco - 27. Mai 2017
Stoffel Vandoorne - McLaren - Formel 1 - GP Monaco - 27. Mai 2017
Romain Grosjean - HaasF1 - Formel 1 - GP Monaco - 27. Mai 2017 93 Bilder

GP Monaco 2017 (Qualifying)

Kimi auf Pole, Hamilton weit zurück

Kimi Räikkönen hat sich die Pole Position für den GP Monaco gesichert. Der Finne war im Qualifying 43 Tausendstel schneller als Sebastian Vettel. Für Lewis Hamilton war schon in der zweiten K.O.-Runde Schluss.

Monaco ist immer für eine Überraschung gut. Mit einer Pole Position von Kimi Räikkönen im Qualifying am Samstag (27.5.2017) hätte nach den Trainingssitzungen sicher keiner gerechnet. Sebastian Vettel schien seinen Teamkollegen im Griff zu haben. Doch im entscheidenden Moment der letzten Quali-Runde brannte der Iceman eine Hammer-Runde in 1:12.178 Minuten auf den Asphalt. Es war die erste Pole für Räikkönen seit dem GP Frankreich 2008.

Vettel nur knapp vor Bottas

„Das ganze Wochenende war nicht leicht für mich. Aber zum richtigen Zeitpunkt haben wir das Auto hinbekommen und ich fand einen guten Rhythmus.“, freute sich Räikkönen anschließend. Vettels Angriff in letzter Sekunde blieb um knappe 43 Tausendstel zu langsam. „Es hätte heute etwas besser laufen können. Ich wollte im zweiten Sektor aber etwas zu viel und habe das Auto leicht verloren. Ich bin deshalb nicht ganz zufrieden. Für das Team ist das Ergebnis aber natürlich super.“

Der Heppenheimer sollte sich nicht zu sehr ärgern. Beinahe hätte er den zweiten Platz noch an Valtteri Bottas im Mercedes abgeben müssen. Nur zwei Tausendstel trennten den Finnen von der ersten Startreihe. „So läuft es manchmal. Ich habe alles versucht. Aber die roten Autos waren etwas zu schnell heute.“

Hamilton scheitert im Q2

Zur Freude von Vettel dürfte auch das Ergebnis von WM-Rivale Lewis Hamilton beitragen. Vor 12 Monaten war der Brite noch der strahlende Sieger in Monaco. Dieses Jahr wird es für den Vizeweltmeister schwer, überhaupt noch in die Punkte zu kommen. Nach Problemen mit dem Setup seines Mercedes schied Hamilton auf Platz 14 schon in der zweiten Quali-Runde aus.

Hamilton kämpfte das ganze Qualifying über mit seinem Auto. Im letzten Q2-Versuch hätte es nach guten Zwischenzeiten vielleicht doch noch für die Top Ten reichen können. Doch dann krachte Stoffel Vandoorne vor ihm in der Schwimmbad-Schikane in die Bande. Hamilton musste seine schnelle Runde abbrechen und frustriert an die Box zurückkehren.

Hamilton rutscht durch McLaren-Strafen nach vorne

Von dem Pech Hamiltons profitierten die beiden Red Bulls. Max Verstappen gewann das Stallduell gegen Daniel Ricciardo mit einer halben Sekunde Vorsprung und sicherte sich Rang 4. Neben Ricciardo steht mit Carlos Sainz Jr. in der dritten Reihe noch ein Pilot aus dem Red Bull-Kader. Die vierte Startreihe teilen sich Sergio Perez (Force India) und Romain Grosjean (Haas F1).

Die letzten beiden Plätze im Q3 belegten die beiden McLaren-Piloten. Jenson Button rückt aber wegen einer Motorstrafe um 15 Plätze bis ans Ende der Feldes zurück. Stoffel Vandoorne konnte nach dem Crash nicht am Q3 teilnehmen. Er wurde somit automatisch Zehnter des Qualifyings.

Nach seiner Strafe für den Crash mit Felipe Massa beim GP Spanien geht es für Vandoorne aber noch drei Plätze zurück. Gut möglich, dass sich der Rookie bei dem Unfall auch noch das Getriebe oder das Chassis beschädigt hat. Dann würde der Belgier noch weiter nach hinten rücken.

Hülkenberg und Wehrlein chancenlos

Neben Lewis Hamilton würde auch Nico Hülkenberg von weiteren McLaren-Strafen profitieren. Der Rheinländer kam nach schwachen Trainingssitzungen immerhin auf Rang 12. Das Renault-Duell mit Jolyon Palmer (Rang 17) gewann Hülkenberg wieder locker.

Für Pascal Wehrlein war wie befürchtet schon nach der ersten Quali-Runde Schluss. Der Sauber-Pilot konnte nur den eigenen Teamkollegen hinter sich lassen. Marcus Ericsson im zweiten Sauber hatte seinen letzten Angriff abbrechen müssen, nachdem er in der Hafenschikane hinten links an der Leitplanke hängengeblieben war und sich den Reifen beschädigte. Nur die Motorenstrafe für Button sorgt dafür, dass die beiden Sauber nicht aus der letzten Reihe starten.

Die Highlights des Qualifyings zeigen wir Ihnen in der Galerie.

Ergebnis Qualifying GP Monaco 2017

GP Monaco 2017: Ergebnis Qualifying

Fahrer Team Q1 Q2 Q3
1. Kimi Räikkönen Ferrari 1:13.117 1:12.231 1:12.178
2. Sebastian Vettel Ferrari 1:13.090 1:12.449 1:12.221
3. Valtteri Bottas Mercedes 1:13.325 1:12.901 1:12.223
4. Max Verstappen Red Bull 1:13.078 1:12.697 1:12.496
5. Daniel Ricciardo Red Bull 1:13.219 1:13.011 1:12.998
6. Carlos Sainz Jr. Toro Rosso 1:13.526 1:13.397 1:13.162
7. Sergio Perez Force India 1:13.530 1:13.430 1:13.329
8. Romain Grosjean Haas 1:13.786 1:13.203 1:13.349
9. Jenson Button** McLaren 1:13.723 1:13.453 1:13.613
10. Stoffel Vandoorne* McLaren 1:13.476 1:13.249 keine Zeit
11. Daniil Kvyat Toro Rosso 1:13.899 1:13.516
12. Nico Hülkenberg Renault 1:13.787 1:13.628
13. Kevin Magnussen Haas 1:13.531 1:13.959
14. Lewis Hamilton Mercedes 1:13.640 1:14.106
15. Felipe Massa Williams 1:13.796 1:20.529
16. Esteban Ocon Force India 1:14.101
17. Jolyon Palmer Renault 1:14.696
18. Lance Stroll Williams 1:14.893  
19. Pascal Wehrlein Sauber 1:15.159
20. Marcus Ericsson Sauber 1:15.276
* +3 Plätze Strafe
** +15 Plätze Strafe
Fahrer Team Q1 Q2 Q3
1. Kimi Räikkönen Ferrari 1:13.117 1:12.231 1:12.178
2. Sebastian Vettel Ferrari 1:13.090 1:12.449 1:12.221
3. Valtteri Bottas Mercedes 1:13.325 1:12.901 1:12.223
4. Max Verstappen Red Bull 1:13.078 1:12.697 1:12.496
5. Daniel Ricciardo Red Bull 1:13.219 1:13.011 1:12.998
6. Carlos Sainz Jr. Toro Rosso 1:13.526 1:13.397 1:13.162
7. Sergio Perez Force India 1:13.530 1:13.430 1:13.329
8. Romain Grosjean Haas 1:13.786 1:13.203 1:13.349
9. Jenson Button** McLaren 1:13.723 1:13.453 1:13.613
10. Stoffel Vandoorne* McLaren 1:13.476 1:13.249 keine Zeit
11. Daniil Kvyat Toro Rosso 1:13.899 1:13.516
12. Nico Hülkenberg Renault 1:13.787 1:13.628
13. Kevin Magnussen Haas 1:13.531 1:13.959
14. Lewis Hamilton Mercedes 1:13.640 1:14.106
15. Felipe Massa Williams 1:13.796 1:20.529
16. Esteban Ocon Force India 1:14.101
17. Jolyon Palmer Renault 1:14.696
18. Lance Stroll Williams 1:14.893  
19. Pascal Wehrlein Sauber 1:15.159
20. Marcus Ericsson Sauber 1:15.276
* +3 Plätze Strafe
** +15 Plätze Strafe
Motorsport Aktuell Jenson Button - McLaren - Formel 1 - GP Monaco - 25. Mai 2017 Motoren-Strafe in Monaco Button muss 15 Startplätze zurück

Der GP Monaco begann vielversprechend für Teilzeitarbeiter Jenson Button.

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