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Radio Fahrerlager GP Bahrain 2017

Berger träumt von Vettel in der DTM

Gerhard Berger & Naomi Campbell - GP Bahrain 2017 Foto: xpb 21 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Bahrain passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt.

20.04.2017 Andreas Haupt, Michael Schmidt 1 Kommentar

Mallya festgenommen

Force India-Besitzer Vijay Mallya wurde nach dem Bahrain-Rennen kurzzeitig in London festgenommen. Die Behörden hatten den 61-Jährigen vernommen, weil es in seiner indischen Heimat mehrere Haftbefehle gegen ihn vorliegen. Der Unternehmer befindet sich im Rechtsstreit mit mehreren Banken, weshalb Indien die Auslieferung beantragt hat. Gegen eine Kaution von 770.000 Euro wurde Mallya aber schon kurz nach der Verhaftung wieder freigelassen.

Berger träumt von Vettel in der DTM

Gerhard Berger ist Stammgast in Bahrain. Der neue DTM-Chef findet die Alonso-Aktion mit Indy gut. „Das bringt uns zu den alten Zeiten zurück. Wir müssen endlich diese Förmlichkeiten aufbrechen. Ich bin 1985 in Adelaide für Arrows Formel 1 und für Bob Jane das nationale Tourenwagenrennen gefahren. So was war damals noch möglich, und alle hatten ihren Spaß.“ Dann macht Berger Werbung für sein neues Tätigkeitsfeld: „Ich bin mir sicher, dass Vettel nebenher gerne DTM fahren würde, wenn er dürfte. Die heutigen Fahrer haben viel mehr Zeit als wir früher. Es gibt ja kaum noch Testfahrten.“

Kein Formel 1-Rennen in der Türkei

Ross Brawn ist einer der drei neuen Formel 1-Chefs. Wir treffen den früheren Ferrari-Technikdirektor zum Lunch. Dabei verrät er, dass sein Partner Chase Carey bei seinem Türkei-Besuch ein Opfer von Recep Erdogans Wahlwerbung für das Referendum wurde. Der Promoter der Rennstrecke hatte das Treffen mit dem Staatspräsidenten als Überraschungsgast eingefädelt. Ein GP Türkei ist vorerst nicht geplant. 2018 gibt es 21 Rennen. Malaysia fliegt raus, Frankreich kehrt zurück. Und Hockenheim erfüllt sein letztes Vertragsjahr. Es könnte aber gut sein, dass sich die Fans mit neuen Terminen vertraut machen müssen. Das neue Formel 1-Management will Kollisionen mit großen Sportveranstaltungen im Motorsport und außerhalb vermeiden. Der GP England und das Wimbledon-Finale an einem Tag soll es nicht mehr geben. In diesem Jahr kollidierte der GP Australien mit dem Saisonauftakt der australischen Football-Liga AFL. Deshalb gingen die TV-Zahlen für das Rennen Down under etwas in den Keller. Auch den GP Monaco, das Indy 500 und die 24 Stunden Nürburgring an einem Tag soll es nicht mehr geben.

Mit dem Vater nach Le Mans

Fernando Alonso will nach Indianapolis, Kevin Magnussen nach Le Mans. „Eigentlich will ich mich auf die Formel 1 konzentrieren, aber mein Vater fährt immer noch erfolgreich in seiner Kategorie in Le Mans. Es wäre schade, wenn wir es nicht einmal zusammen dort versuchen würden. Ich habe seine Karriere hautnah erlebt. Es wäre speziell, wenn wir zusammen in Le Mans einen Klassensieg einfahren könnten.“ Vater Jan Magnussen ist erst 43 Jahre alt. Er bestritt 25 Grand Prix und fährt immer noch GT-Rennen.

Hülkenberg nicht wie Alonso

Fernando Alonsos Indy-Seitensprung wird bereits mit Nico Hülkenbergs Ausflug nach Le Mans verglichen. Der damalige Force India-Pilot fuhr 2015 für Porsche zwei Rennen zur Sportwagen-WM und gewann überraschend die 24 Stunden von Le Mans. Hülkenberg erklärt, warum das eine mit dem anderen nicht zu vergleichen ist: „Ich habe im Gegensatz zu Fernando keinen Grand Prix ausgelassen. Auf Monte Carlo würde ich nie verzichten. Außerdem konnte ich mich ein halbes Jahr auf das Auto und das Rennen vorbereiten.“

Sauber checkt Chassis

Sauber-Ersatzpilot Antonio Giovinazzi produzierte in Shanghai zwei fast identische Unfälle. Im Training verlor der Italiener bei 180 km/h die Kontrolle und schlug mit 160 km/h in den Reifenstapel ein. Die maximale Verzögerung betrug 21 g. Der Crash im Rennen lag knapp unter 20 g. Das Chassis wurde sicherheitshalber zum Check nach Hinwil zurückgeflogen.

Hamilton will MotoGP-Test

Die Fahrer sind sich einig. Sie würden den GP Monaco nicht für das Indy500 auslassen. Sie können Alonso trotzdem verstehen. Es reizt, sich auf anderen Kalibern auszuprobieren. Lewis Hamilton schweben die Zweirad-Raketen der MotoGP vor. „So eine Maschine würde ich gerne mal testen. Gibt es noch ein anderes Rennen? Wahrscheinlich das Daytona 500.“

Ferrari ohne Italiener

Inzwischen fragen sich immer mehr, wer der Architekt des Ferrari-Erfolges ist. Damit rückte der neue Technikchef Marttia Binotto in den Mittelpunkt, was dem in Lausanne geborenen 47-jährigen Italiener sichtlich peinlich ist. „Wir haben eine hervorragende Mannschaft“, weicht der Brillenträger aus. Niki Lauda sorgte mit seiner flapsigen Aussage im Fernsehen, dass es einen Schweizer für die Auferstehung brauchte für Verstimmung in Ferraris Chefetage. Präsident Sergio Marchionne feuerte zurück: „Binotto hat einen italienischen Pass.“ Wir könnten die Reihe der Ausländer im Team noch weiterführen, Herr Marchionne. Technik-Berater Rory Byrne ist Südafrikaner, Aerodynamikchef David Sanchez Franzose, zwei führende Motorenmänner Deutsche, Taktikchef Inaki Rueda Spanier und Einsatzleiter Jock Clear Engländer. Lauda lief zur Hochform auf: „Und Marchionne ist Kanadier.“

Allison nicht Schuld am Ferrari-Aufschwung

James Allison hat im Juli 2016 Ferrari als Technikchef verlassen. Im März dockte er bei Mercedes an. Auf die Frage, wie viel Einfluss er auf die beiden Autos hatte, antwortete Allison diplomatisch: „Der neue Ferrari ist das Produkt der Mannschaft in Maranello, der Mercedes des Teams in Brackley. Meine Verantwortlichkeit beschränkt sich auf meinen Garten zuhause. Und der sieht ganz ordentlich aus.“

Hamilton mit Dubai-Zwischenstopp

Lewis Hamilton bereitete sich in Dubai auf die heißen Temperaturen von Bahrain vor. „Ich kam dort am Dienstag an. Ein paar Läufe in der dortigen Hitze helfen immer. Das ist harte Arbeit. Am Donnerstagmorgen flog ich dann weiter nach Bahrain.“

Ricciardo hat Angst vor Indy

Daniel Ricciardo würde das Daytona 500 auch den 500 Meilen im Highspeed-Tempel von Indianapolis vorziehen. Aus einem ganz einfachen Grund. „Indy schreckt mich irgendwie ab.“ Der Australier hat Verständnis für Alonso. „Es ist ein guter Zeitpunkt für ihn. Ich verstehe seinen Frust. An seiner Stelle würde ich es auch probieren.“

Verstappen und schnelle Autos

Max Verstappen hat aktuell nur das drittschnellste Auto im Feld. Wie sieht der fliegende Holländer den Zweikampf zwischen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel? Verstappen windet sich um eine Antwort und stichelt. „In einem guten Auto sieht jeder Fahrer gut aus.“

Wehrlein und das Race of Champions

Seine Verletzung und der daraus resultierende Trainingsrückstand kosteten Pascal Wehrlein die ersten zwei Rennen. Trotzdem würde der Sauber-Pilot wieder beim Race of Champions fahren. „Ich fahre einfach gerne Rennen. Ich würde deshalb wieder dahin gehen. Vielleicht aber nicht im nächsten Winter.“

Rowland neuer Renault-Entwicklungsfahrer

Formel 2-Pilot Oliver Rowland schlüpft in eine Doppelrolle. Der DAMS-Pilot wurde von Renault zum Entwicklungsfahrer für das Formel 1-Team befördert. In seiner neuen Aufgabe soll er vor allem Entwicklungsarbeit im Simulator leisten. Ebenso sind Streckeneinsätze bei Testfahrten vorgesehen.

Neuester Kommentar

Also abgesehen davon, dass die Hamilton- und Ricciardo-Notiz zweimal auftaucht,
zu Laudas "Italienern": Ich habs nicht im O-Ton gehört, vielleicht meinte er es wirklich nur spaßig, aber wenn man schon so weit ist, dass man jetzt Nationalitäten der Teamangehörigen auspacken muss, dann geht es langsam auf Marko-Niveau.
Und vor allem vergisst man dabei eine Kleinigkeit, und zwar die, auf die es m.M.n. am meisten ankommt: Die "Schrauber" (heute sagt man wohl Mechaniker, Boxencrew etc.): Die, die nach dem Sieg unten am Zaun stehen und ihre Hymne so laut singen, dass man es über den TV noch hört (ja mit Mikroverstärkung, aber sonst würde man ja gar nichts hören zuhause).

Pändabar 20. April 2017, 11:43 Uhr
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