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Radio Fahrerlager GP Belgien

Stroll Geheimtest in Hockenheim

Lance Stroll - GP Belgien 2017 Foto: sutton-images.com 20 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Belgien passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt.

29.08.2017 Michael Schmidt, Tobias Grüner 5 Kommentare

Stroll in Hockenheim

Die Fahrstunden für Lance Stroll gehen weiter. Nach dem GP Kanada hatte der Kanadier die Strecke von Austin gemietet, um mit einem 2014er Williams weitere Erfahrung zu sammeln. Sechs Tage vor dem GP Belgien tauchte Stroll in geheimer Mission in Hockenheim auf und drehte einen Tag lang seine Runden. Fotografen waren unerwünscht. Williams hing noch einen Testtag dran und ließ Edelreservist Paul di Resta fahren. Für den Fall, dass der Schotte nochmals einspringen muss.

Argentinien und Vietnam wollen Grand Prix

Der Kalender für 2018 ist fix. Zwei Rennen sollen aber noch das Datum tauschen. Es bleibt aber auf jeden Fall beim Saisonstart am 25. März in Melbourne und beim Finale am 25. November in Abu Dhabi. 21 Rennen stehen auf dem Programm. Malaysia fliegt raus, Deutschland und Frankreich feiern ein Comeback. Die FIA hat in der Sommerpause das Autodrom in Buenos Aires, das Schauplatz aller 20 Grand Prix von Argentinien war, inspiziert. Die Argentinier würden gerne wieder auf die große, 5,968 Kilometer lange Variante des Autódromo Oscar Alfredo Gálvez zurückkehren, die zwischen 1974 und 1981 im Einsatz war. Der Kurs müsste jedoch nicht nur auf den letzten Sicherheitsstand gebracht werden. Auch das Layout kann nicht deckungsgleich übernommen werden. Die große Kurve zwischen den beiden langen Geraden ginge mit den heutigen Autos absolut voll. Das wären dann vier Kilometer Vollgas und aus Sicht des Zuschauers langweilig. Deshalb wird dem Veranstalter vorgeschlagen, vor der ersten Geraden eine Schleife im Infield zu drehen und die große Kurve durch zwei Geschlängel am Ein- und Ausgang interessanter zu gestalten. Auch Vietnam bewirbt sich um einen Grand Prix. Hier soll ein Stadtkurs in Hanoi entstehen.

Halo auch für Formel 2 und Fomel E

Der Cockpitschutz kommt in der Saison 2018. Nicht nur in der Formel 1. Da die Formel 2 im nächsten Jahr mit einem neuen Chassis antritt, gibt es keine Ausreden mehr. Auch die Autos der zweiten Kategorie müssen mit Halo fahren. Sonst wäre der Weltverband unglaubwürdig. Die Formel E erwischt es in der Saison 2018/2019. Dann treten die Elektrorenner mit einem neuen Chassis an, in das man den Halo integrieren kann.

Der falsche Benetton

Mick Schumacher - GP Belgien 2017 Foto: sutton-images.com
Mick Schumacher fuhr nicht im 92er sondern im 94er Benetton.

25 Jahre nach dem ersten GP-Sieg von Michael Schumacher drehte Sohn Mick eine Demo-Runde im Benetton-Ford. Es war allerdings nicht das Original-Siegerauto vom Typ B192. Ein 92er Exemplar gehört Schumacher zwar selbst, es ist aber nicht fahrbereit. Das andere befindet sich in Privatbesitz. Schumacher junior fuhr im 1994er Benetton B194. Der 18-Jährige saß nicht zum ersten Mal in dem Auto. Mick Schumacher hatte sich Anfang August zuvor in Spa mit zwei Testrunden vorbereitet. McLaren-Chef Zak Brown will das Auto jetzt kaufen.

Formel 1 im Urlaub

Die Formel 1-Piloten kamen gut erholt nach Spa. Alle haben sich in der Sommerpause einen Urlaub genehmigt. Sebastian Vettel zuhause. Lewis Hamilton in Kuba, Barbados und Colorado. Nico Hülkenberg war auf Mallorca, Felipe Massa auf Heimatbesuch in Brasilien, Fernando Alonso in Griechenland, Lance Stroll in der Karibik und in Kanada und Esteban Ocon in Spanien.

Massa wieder gesund

Felipe Massas Comeback begann das Spa-Wochenende mit einem Crash in seiner vierten Runde im ersten Training. Der Unfall hatte nichts mit dem Drehschwindel zu tun, der den Brasilianer in Ungarn außer Gefecht gesetzt hat. „Ich bin wieder voll hergestellt“, berichtete Massa. „Eine Woche lang hatte ich Probleme. Der Schwindel trat sogar beim Liegen auf. Irgendetwas im Ohr hat ihn ausgelöst. Was genau, haben wir bis heute nicht herausgefunden.“ TV-Experte Martin Brundle hat das gleiche Problem. Und das schon seit dem GP England. „Es kann morgen vorbei sein oder erst in einem halben Jahr.“

Rekord für Schumi

Lewis Hamilton hat in Spa mit seiner 68. Pole Position den Rekord von Michael Schumacher eingestellt. Wenn der Engländer mit seiner nächsten Trainingsbestzeit alleiniger Spitzenreiter sein wird, will Mercedes spezielle T-Shirts drucken. Der Erlös dieser Sonderserie soll der Michael Schumacher-Stiftung zugutekommen.

2018 noch mehr Zuschauer in Spa?

Spa erlebt einen Rekordbesuch. Zum ersten Mal in der Geschichte des Ardennenkurses, der 1983 von seiner ursprünglichen Länge von 14,1 auf zuerst 6,9 und jetzt 7,004 Kilometer verkürzt wurde, kamen am Renntag mehr als 100.000 Menschen. Der Veranstalter konnte sein Glück kaum fassen. Am Sonntagmorgen waren die Tribünen und Naturplätze schon fast voll. Auf einer Inspektionsrunde um die Rennstrecke diskutierte der Promoter mit FIA-Rennleiter Charlie Whiting über Möglichkeiten, 2018 noch mehr Leute unterzubringen.

Neue Helme für Spa

Helm - Mick Schumacher - Showrun GP Belgien 2017 Foto: Jens Munser Design
Schumi Jr. fuhr im zweigeteilten Helm-Design.

Zum Highlight-Rennen in Spa haben sich gleich 3 Piloten neue Helme anfertigen lassen. Max Verstappen bekam ein Modell in orangen Chrom-Look, Stoffel Vandoorne hatte einen Kopfschutz mit den Landesfarben Belgiens und Felipe Massa bekam ein cooles Helmdesign des spanischen Künstlers El Kenor. Auch Mick Schumacher war bei seinem Showrun im alten Benetton mit einem besonderen Look unterwegs. Sein Helm war zweigeteilt: eine Hälfte mit seinem üblichen Neon-gelb-grün und die andere im Design seines Vaters aus den frühen Neunziger Jahren.

Pfiffe und Jubel für Halo

Wir treffen uns mit Ross Brawn im Formel 1-Hauptquartier. Der neue Formel 1-Boss berichtet von einem Treffen mit Zuschauern in der Fanzone am Samstag. Die Fans durften fragen, Brawn hat geantwortet. Als das Thema auf den Halo kam, brach ein Pfeifkonzert los. Brawn sagte dem vorwiegend aus Verstappen-Anhängern bestehendem Publikum: „Leute, ich bin auch kein Fan vom Halo. Aber es ist ein Sicherheits-Feature, das wir nicht ignorieren können. Wir werden uns an den Halo gewöhnen, und wir werden ihn nutzen, Euch am Fernseher noch bessere Kamera-Perspektiven zu bieten. Und wenn eines Tages ein Fahrerleben durch den Halo gerettet wird, dann ist jeder von uns froh. Ihr doch auch?“ Auf dieses Argument hin brach Jubel im Publikum aus.

Rekord-Traffic

Das Wortgefecht zwischen Nico Hülkenberg und Kevin Magnussen nach dem GP Ungarn war in Dänemark ein Kassenschlager. Die Szene erzielte auf der Website der größten Tageszeitung des Landes einen Klick-Rekord. Nie zuvor wurde in Dänemark ein Video so oft aufgerufen. Eine Bekleidungsfirma hat schnell geschaltet und T-Shirts mit dem Aufdruck „Suck my balls, honey .... Kevin Magnussen“ anfertigen lassen. Die T-Shirts gingen weg wie warme Semmeln.

Langweilige Eau Rouge

Ein Journalisten-Kollege wollte beim F1-Rennen in Spa eine Geschichte zur legendären Eau Rouge-Kurve recherchieren. Doch bei den Piloten bekam er nicht die Antworten, die er sich erhofft hatte. „Sie ging letztes Jahr schon voll. Und dieses Jahr mit mehr Abtrieb und breiten Reifen noch leichter. Wir sind sogar etwas langsamer“, erklärte Sebastian Vettel. Sauber-Kollege Pascal Wehrlein sollte den Schwierigkeitsgrad auf einer Skala von 1 bis 10 beschreiben. Seine Antwort: „Was soll ich da sagen? Mehr als eine 1 ist es nicht.“

Neuester Kommentar

Argentinien: "Das wären dann vier Kilometer Vollgas und aus Sicht des Zuschauers langweilig." Finde ich überhaupt nicht langweilig. Und langgezogene Kurven die voll gehen - finde ich ganz cool, ich mag auch die Parabolica in Monza. Na, Hauptsache sie schicken nicht Tilke dahin...

austinmini 30. August 2017, 10:53 Uhr
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