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Radio Fahrerlager GP Brasilien 2017

News und Gerüchte aus dem Paddock

Restart - GP Brasilien 2017 Foto: Pirelli 44 Bilder

Was sonst noch so am Wochenende in Sao Paulo passiert ist, erfahren Sie im Radio Fahrerlager. Hier haben wir wie immer die kleinen, interessanten Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt.

16.11.2017 Michael Schmidt, Bianca Leppert 5 Kommentare

Neue Startaufstellung?

Liberty Media will die Formel 1 renovieren. Und geht dabei auch auf Tabus los. Seit 1974 wird in einer 2-2er Formation gestartet. Die neuen Besitzer haben die Teams gefragt, was sie davon halten, wenn auf Strecken mit breiter Zielgerade wieder in einer 3-2-3er Ordnung gestartet wird. Die Erfolgsaussichten des Vorschlags sind aber eher gering.

Barrichello bereit für F1-Comeback

Rubens Barrichello sagte seinen alten Kumpels bei Mercedes hallo. Er kennt sie aus seiner Zeit von Honda und BrawnGP, den Vorgängerteams der Weltmeister-Truppe. Als ihm Valtteri Bottas über den Weg lief, meinte Barrichello vorwurfsvoll: „Hey, du hast mir meinen Interlagos-Rekord gestohlen.“ Barrichello fährt im Alter von 45 Jahren mehr Rennen denn je: „Stockcar und Schalt-Karts.“ In den Karts schlägt sich der alte Hase mit 15-jährigen Nachwuchspiloten herum: „Ich wurde Vierter in der Meisterschaft.“ Am liebsten würde Barrichello noch Formel 1 fahren: „Ich wiege nur 3 Kilogramm mehr als 2011. Mein Nacken würde nur bei einer Strecke wie Barcelona kapitulieren. Dafür müsste ich speziell trainieren.“

Brasilien ohne Fahrer

Felipe Massa hat eine Woche vor dem GP Brasilien seinen Rücktritt erklärt. Diesmal endgültig. Er hinterlässt eine große Lücke. 2018 wird zum ersten Mal seit dem GP Holland 1971 kein Brasilianer am Start eines Grand Prix stehen. Und das kam so: Emerson Fittipaldi debütierte zwar 1970 in Brands Hatch, doch der spätere zweifache Weltmeister musste 1971 einen Grand Prix auslassen. Der damalige Lotus-Pilot wurde vor dem Rennen in Zandvoort in Frankreich in einen Verkehrsunfall verwickelt, b ei dem er sich ein paar Rippen anknackste. Jetzt muss Brasilien lange warten. Formel 2-Pilot Sergio Sette Camara hat bis jetzt noch nicht Formel 1-Format gezeigt. Der Senna vor morgen ist erst 15 Jahre alt und fährt noch Kartrennen. Er wird auch dann noch nicht für die Königsklasse bereit sein, wenn 2020 der Vertrag mit Interlagos ausläuft.

Interlagos vor dem Verkauf

Interlagos-Strecke - GP Brasilien 2017 Foto: Wilhelm
Hat das F1-Rennen in Interlagos eine Zukunft?

Der Vertrag für den GP Brasilien läuft 2020 aus. Interlagos meldete zwar mit 141.000 Zuschauern einen Rekordbesuch für 3 Tage, doch das war wohl eher eine optimistische Schätzung. Wir haben viele freie Plätze gesehen. Und die werden ohne Brasilianer im Feld sicher noch mehr werden. Das Fahrerlager dagegen war voll mit Ex-Piloten aus Brasilien. Wir haben Emerson Fittipaldi, Rubens Barrichello, Roberto Moreno, Luciano Burti und Max Wilson gesehen. Nelson Piquet weilte in der Stadt, mied aber die Rennstrecke: „Ich mag keine Interviews mehr geben.“ Der Bürgermeister von Sao Paulo war zwar auch anwesend, ist aber kein Formel 1-Fan. Die Stadt will die Rennstrecke im Problemviertel Interlagos loswerden. Einer der Interessenten soll Bernie Ecclestone sein.

Nur nicht verfahren

Sao Paulo ist eine komplizierte Stadt. Wer sich verfährt, hat ganz schlechte Karten. So wie Vettel in seiner Zeit als BMW-Ersatzfahrer: „Ich bin einmal falsch abgebogen und habe eine halbe Stunde gebraucht, um wieder zurückzufinden.“ Vettel hatte damals von BMW einen knallroten X6 bekommen. Ohne Chauffeur. Das ist das letzte Auto, mit dem man in einem der gefährlicheren Stadtviertel São Paulos landen will. Vettel erinnert sich mit einem Lachen: „Wenn einer mit einer Knarre gekommen wäre, ich hätte ihm den X6 geschenkt.“

Stroll will Hamilton als Teamkollege

Williams hat nach dem Rücktritt von Felipe Massa noch einen offenen Platz für nächste Saison. Favorit ist Robert Kubica. Und wen hätte Lance Stroll am liebsten als Teamkollegen? „Lewis Hamilton“, antwortete der Rookie kess. „Aber leider steht der ja nicht zur Verfügung.“

Simplere Strafen

Die FIA will das System der Motorenstrafen vereinfachen. Ab nächstem Jahr muss sich jeder, der in der Theorie mehr als 15 Startplätze zurück müsste, automatisch ganz hinten anstellen. Wenn es mehr als einen Fahrer trifft, dann hat derjenige Vorrang, der mit einem neuen Motor früher die Boxengasse verlässt. Freitag kommt vor Samstag.

Fünfter Kommissar?

Nachdem sich einige Teams zuletzt über die Entscheidungen der Sportkommissare aufgeregt haben, soll das Schiedsrichtergremium 2018 von 4 auf 5 Kommissare aufgestockt werden. Die Teams dürfen einen Pool von 5 Kandidaten nominieren, die sich bei den 21 Rennen als fünfter Mann im FIA-Team abwechseln. Da sich die Teams über die 5 Leute einigen müssen, ist es eher unwahrscheinlich, dass es dazu kommt.

Gestresster Hartley

Das Rennfahrerleben ist kein Ponyhof. Brendon Hartley hatte mit seinem WEC-Engagement und dem neuen Platz bei Toro Rosso nun fünf Rennwochenenden in Folge im Kalender stehen. Der Marathon hat am 15. Oktober in Japan mit der WEC begonnen und fand in USA und Mexiko mit der Formel 1 seine Fortsetzung. Am folgenden Wochenende feierte er den WM-Titel in der WEC in China, bevor er wieder nach Brasilien zur Formel 1 reiste. Am Freitag feierte der Neuseeländer dort seinen 28. Geburtstag. Vom Team gab es eine Torte, auf der man zum Scherz eine australische Flagge platziert hatte, sie aber schnell wegnahm, um darunter die neuseeländische zu enthüllen.

Red-Bull-Tanzeinlage

Daniel Ricciardo - GP Brasilien 2017 Foto: Red Bull
Daniel Ricciardo zeigte seine Beweglichkeit beim Capoeira.

Max Verstappen und Daniel Ricciardo wurden in die brasilianische Kultur eingeführt. Dazu gehört auch die Kampfkunst „Capoeira“, eine Mischung aus Kampf und Tanz. Auf einem Helipad in Sao Paulo trainierten die beiden mit dem Red Bull-Athlet Arthur Fiu. Das Talent der beiden in der Formel 1 scheint größer zu sein. Red Bull fasste zusammen: „Unsere Fahrer waren ungefähr so graziös wie ein Elefant auf Rollschuhen.“

Mercedes in Gefahr

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde ein Van von Mercedes mit acht Leuten an Bord überfallen. Die Kriminellen zwangen die Teammitglieder mit vorgehaltenen Waffen, sich auf den Boden zu legen. Sie klauten Pässe, Handys und Uhren. Verletzt wurde niemand. Auch ein Auto der FIA wurde bedroht. Trotz verstärkter Polizei-Präsenz wäre am Sonntag beinahe auch ein Pirelli-Trupp Opfer einer Attacke geworden. Sicherheitsleute, die den Van begleiteten, schlugen die Banditen in die Flucht. Als Folge wurden die geplanten Testfahrten in Sao Paulo unter der Woche abgesagt.

Hamilton unbeeindruckt

Lewis Hamilton tauchte auf der Liste der so genannten „Paradise Papers“ mit einem Steuertrick für seinen Privatjet auf. Auf einer Petronas-Pressekonferenz in Sao Paulo gab er kurz einen Kommentar dazu ab. „Das lenkt mich nicht von meinen Grundwerten ab. Und auch nicht von dem, was ich hier machen will.“ Sein eigentlicher Auftrag bei dem Event war die Übergabe eines vom brasilianischen Künstler Eduardo Kobra bemaltes Mercedes-Modell an die Senna-Stiftung.

Urlaub in Südamerika

Seinen Weltmeistertitel feierte Lewis Hamilton an der frischen Luft. Der Mercedes-Star war zwischen den Rennen in Mexiko und Brasilien mit Freunden und Familie unterwegs und bestieg unter anderem den Machu Picchu in Peru. Marcus Ericsson erholte sich in den Tagen zwischen den Rennen in Tulum, einem Küstenstreifen an der Karibikküste von Mexiko, in dem auch alte Maya-Tempel zu sehen sind.

Neuester Kommentar

@Butter: der mit den Paradise Papern war gut! Das fiel z.B. den RTL Heinis nicht ein. Die Überhöhung von Sportlern in den Medien ist ungerechtfertigt, gerade im Vergleich zu Managern und Politikern.

Tamburello 19. November 2017, 21:27 Uhr
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