Manor Marussia - Formel 1 - GP USA - Austin - 22. Oktober 2015 xpb
Streckenrundgang - Trackwalk - GP Frankreich - Circuit Paul Ricard - 2018
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Radio Fahrerlager GP Frankreich

Wo ist der zweite US-Grand-Prix?

Was sonst noch so am Rennwochenende in Frankreich passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt.

Wo findet der zweite US-Grand-Prix statt?

Jeden Samstagmorgen findet im Fahrerlager das „Frühstück mit Chase Carey“ statt. Diesmal im Pirelli-Motorhome. Der Formel-1-Chef stellte den Teamchefs eine Frage: „Wo hättet ihr am liebsten einen zweiten US-Grand Prix? In Miami, Las Vegas oder Indianapolis?“ Die Mehrheit votierte für Miami. „In Indianapolis bist du immer zweiter Sieger hinter dem Indy 500“, meinte Haas-Teamchef Guenther Steiner.

Kalender steht bis Monaco

Die ersten sechs Grand Prix des 2020er Kalenders stehen fest: Australien, Bahrain, China, Vietnam, Holland, Monaco. Der GP Spanien scheint damit Geschichte zu sein.

Wintertests wieder in Barcelona

Die Teammanager haben sich darauf geeinigt, dass die Wintertestfahrten nächstes Jahr wieder in Barcelona stattfinden. Auch dann, wenn es keinen GP Spanien gibt. Und unter Voraussetzung, dass der Circuit de Catalunya nicht die Streckenmiete erhöht.

Grosjean gegen alle

Beim Fahrerbriefing gab es zwei lange Diskussionspunkte. Erstes Thema: Spurwechsel beim Bremsen. Alle Fahrer waren sich einig, dass das bestraft werden muss. Romain Grosjean wollte sogar einen Spurwechsel nach einem abgeschlossenen Überholmanöver verbieten: „Das zerstört die Aerodynamik des nachfolgenden Autos.“ Er bekam keine Sympathisanten. Grosjean stand mit seiner Meinung auch beim zweiten Diskussionspunkt allein da. Es ging darum, dass Fahrer auf ihren IN- oder OUT-Runden denen Platz machen müssen, die auf einer schnellen Runde sind. Egal in welcher Kurve. Grosjean wollte die letzte Kurve vor Beginn der schnellen Runde ausklammern.

Chandhok schickt Rechnung

Karun Chandhok hat bei der Revision der Vettel-Strafe überrascht zur Kenntnis genommen, dass seine Analyse der Vettel/Hamilton-Szene von Ferrari zur Beweisführung missbraucht wurde. Auf Twitter erklärte der Inder, dass er dem Rennstall den Dienst in Rechnung stellen will. Anwälte verschicken Rechnungen bekanntlich unabhängig davon, ob ihr Mandant vor Gericht gewinnt oder nicht.

Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Frankreich - 21. Juni 2019
Motorsport Images
Vettel pendelte jeden Tag mit dem Motorrad von der Strecke zum privaten Motorhome.

Vettel und Wolff meiden Hotels

Die meisten Fahrer wohnen in den sündhaft teuren Hotels rund um die Strecke. Sebastian Vettel hat sich mit seinem eigenen Motorhome auf einen Parkplatz neben dem Hotel gestellt. Der Heppenheimer rollte jeden Tag mit seinem Vintage-Bike zum Fahrerlager. Auch Toto Wolff ging unter die Motorhome-Schläfer. „Ich weigere mich, diese utopischen Preise zu zahlen, die da aufgerufen werden. Das Motorhome kostet mich die Woche 2.000 Euro. Und ich bin autark.“ Racing Point-Besitzer Lawrence Stroll mag es luxuriöser. Er wohnte auf seiner Yacht im Hafen von Bandol und pendelte im Hubschrauber zur Strecke.

Start mit halber Stunde Verspätung

Die Rennstrecke von Le Castellet ist nach Likör-König Paul Ricard bekannt. Der ursprüngliche Besitzer ließ 15 Kilometer von der Strecke ein riesiges Anwesen in die karge Einöde der Provence bauen. Von dort konnte Monsieur Ricard seine Rennstrecke sehen. Das Haus ist heute ein Museum. Paul Ricard starb 1997. Seine Erben erzählen eine lustige Geschichte. 1985 musste der Start des GP Frankreich um eine halbe Stunde verschoben werden, weil sich Paul Ricard verspätet hatte. Er sollte die Startflagge schwingen, aber die Ordner ließen ihn nicht ins Fahrerlager, weil er zuhause seinen Pass vergessen hatte. Als er dem Wachpersonal erzählte, er sei der Besitzer, antworteten die ihm: „Das kann ja jeder sagen.“ Ricard musste zurück zu seiner Villa und den Pass holen.

Teams ohne Gepäck

Viele Teammitglieder liefen am Donnerstag in Zivil durch das Fahrerlager. British Airways hatte 48 Gepäckstücke auf dem Flug von London nach Marseille am Abflugort gelassen. Betroffen sind Racing Point, Red Bull, McLaren und Renault.

Ein Tag frei für Hamilton

Mercedes hatte Lewis Hamilton einen Tag frei gegeben. Der Weltmeister nahm am Donnerstag vor dem GP Frankreich an einer Gedenkveranstaltung für den im Februar verstorbenen Mode-Designer Karl Lagerfeld teil und schwänzte so elegant die Presserunden.

Gasly & Grosjean - GP Frankreich 2019
Red Bull
Gasly spielte den Co-Piloten für Sebastien Ogier.

Gasly als schlechter Beifahrer

Pierre Gasly wurde vor dem Grand-Prix-Wochenende von Landsmann Sebastien Ogier zu einer Taxifahrt im WRC-Citroën eingeladen. „Das war eine kranke Erfahrung“, erklärte der Red-Bull-Pilot anschließend. „Das war mein erstes Mal Offroad. Ich bin beeindruckt von dem Auto und von der Kontrolle, die Seb über das Auto hatte. Unglaublich, wie hart er pushen konnte. Das ist etwas ganz anderes als ein Formel-1-Auto. Ich mag es eigentlich nicht, wenn ich als Passagier keine Kontrolle habe. Aber mit Seb habe ich mich sicher gefühlt.“

Eine Million Euro gegen Staus

Der GP Frankreich hat eine Million Euro in die Verbesserung des Verkehrs investiert. Dafür wurde die Schweizer Firma Citec verpflichtet. Es gab keine neuen Straßen, aber eine bessere Logistik. 2018 fuhren in der Spitze bis zu 25.000 Autos pro Tag auf das Hochplateau. Mit Wartezeiten von bis zu 7 Stunden. Diesmal stand keiner länger als 15 Minuten im Stau. Spötter sagten: „Das Konzept ist voll aufgegangen. Keine Zuschauer, keine Staus.“

Es lag aber auch an den Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. Von La Ciotat fuhren täglich 170 Gratis-Shuttles im Vierminuten-Takt zur Rennstrecke, damit weniger Leute mit dem Auto kommen. Es gab einen extra Parkplatz für Zweiräder, um mehr Besucher dazu zu animieren, Motorräder zu nutzen. Die umliegenden Firmen und Schulen wurden gebeten, am Freitag zu schließen. Die Kinder freute es, die Eltern weniger.

Sirotkin als doppelter Ersatzmann

Sergey Sirotkin ist jetzt Ersatzfahrer für Renault und McLaren. Ursprünglich war Fernando Alonso dafür vorgesehen, bei McLaren einzuspringen, wenn sich Carlos Sainz oder Lando Norris kurzfristig verletzen oder wenn sie krank werden. „Fernando kommt aber nicht zu den Rennen. Deshalb wäre er kurzfristig auch nicht verfügbar. Also teilen wir uns Sergey mit Renault. Der ist immer vor Ort“, erklärt McLaren-Teamchef Andreas Seidl.

Renaults Sternstunde in Dijon

Renault feierte sich in Paul Ricard selbst. Jean-Pierre Jabouille drehte mit dem Siegerauto von Dijon 1979 eine Runde. Es war der erste Triumph für das Turbo-Projekt der Franzosen. Alle Teammitglieder trugen Uniformen wie vor 40 Jahren. Nico Hülkenberg kennt das Auto: „Ich bin es vor zwei Jahren in Paul Ricard gefahren. Mann ist das ein Monster. So schwer zu fahren. Die Schaltung ist extrem hakelig, und beim Kuppeln schlägst du dir das Knie an einem Schott im Cockpit an.“

Jean-Pierre Jabouille - Formel 1 - GP Frankreich 2019
xpb
Jabouille heizte den Fans mit seiner Demo-Runde ordentlich ein.
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